Meeder — Bei der Hauptversammlung der Feuerwehr im "Bistro" zeichnete Landrat Michael Busch (SPD) zusammen mit Kreisbrandinspektor Stefan Püls und Kreisbrandmeister Manfred Brückner verdiente Mitglieder aus. Für 25 Jahre Dienst ehrten die Gäste Thomas Förtsch und Andreas Lutz.
Landrat Busch verlas die Ehrenurkunde des Bayerischen Innenministeriums, unterzeichnet von Joachim Herrmann (CSU). Das Abzeichen in Silber heftete Stefan Püls den Geehrten an.
Kommandant Heiko Meyer beförderte nach 20-jähriger Dienstzeit Tobias Schneider, Thomas Dötschel und Markus Schad zum Rang Hauptfeuerwehrmann. Sie erhielten die entsprechenden Ärmelstreifen. Eine Dankesurkunde erhielten ebenfalls für 20 Jahre Dienst Mario Schuster und Markus Angermüller. Für 30 Jahre aktiven Dienst wurden Holger Gleißner und Matthias Grellert ausgezeichnet.
Auf die Aktivitäten des Feuerwehrvereins blickte Vereinsvorsitzender Thomas Kräußlach zurück. Die Mitgliederzahl bezifferte Kräußlach mit 154, davon sind 39 aktiv, 112 passiv und drei Ehrenmitglieder.

Festkommers im Mai

Für dieses Jahr sind die gleichen Veranstaltungen wie im Vorjahr geplant. Der Vorsitzende verwies darauf, dass der Verein 2016 sein 25-jähriges Bestehen mit einem Festkommers im Mai feiern wird. Das Tanklöschfahrzeug, liebevoll "Lieschen" genannt, wurde vor 25 Jahren eingeweiht. Zur Überraschung der aktiven Wehr überreichte Vereinsvorsitzender Kräußlach an den Kommandanten Heiko Meyer ein mobiles Flutlicht. Das stand auf der Wunschliste der Feuerwehr.
Auf die 14 Einsätze der aktiven Wehr ging Kommandant Heiko Meyer ein. Zu acht Brandeinsätzen und zu vier Technischen Hilfeleistungen wurde die Wehr gerufen, dazu kam eine Übung in der Brandschutzwoche in Mirsdorf.
Meyer erläuterte die einzelnen Einsätze, wobei der Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2205 sehr belastend für die Feuerwehrleute war, denn ein junges Mädchen starb dabei am Unfallort. Bei einer Nachbesprechung mit dem Notfallseelsorger hätten die Kameraden das Ereignis verarbeitet.
Die Meederer Wehr wird auch "Agilis"-Wehr genannt, weil sie zweimal zu einem Unfall bei Bahnübergängen gerufen wurde. Mit 22 Feuerwehrleuten und drei Einsatzfahrzeugen rückte die Wehr zum Großbrand und Einsatz nach Gauerstadt aus. Es wurden außerdem rund 207 Einsatz- und 815 Übungsstunden absolviert, ließ der Kommandant wissen.
Die Jugendfeuerwehr leitet Alexander Senftleben. Acht Feuerwehranwärter werden ausgebildet. 30 Übungen fanden statt und zahlreiche Veranstaltungen wurden besucht. "Die Jugendlichen bilden das Rückgrat der aktiven Wehr und dafür muss geworben werden", sagte Senftleben. Karin Günther