Tödlich endete für einen Kranfahrer ein Unfall am frühen Freitagnachmittag auf der Bundesstraße 505. Er war mit seinem Fahrzeug zwischen Hirschaid und Pommersfelden (Landkreis Bamberg) von der Fahrbahn abgekommen und mehrere Meter eine Böschung hinunter gefahren, wo das Fahrzeug umkippte. Die Identität des Mannes stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberfranken weiter mitteilte, ereignete sich der Unfall gegen 13.45 Uhr. Zu dieser Zeit sei der Fahrer mit seinem Gefährt von Hirschaid in Richtung Pommersfelden unterwegs gewesen. In einer leichten Rechtskurve geriet er nach links, überquerte die wegen Bauarbeiten gesperrte Gegenfahrspur und fuhr eine mehrere Meter hohe Böschung hinunter. Auch ein kleines Wäldchen konnte die Unglücksfahrt nicht stoppen. Die Fahrerkabine wurde dabei teilweise zerstört, der Mann darin eingeklemmt. Er erlitt schwerste Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erlag.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft soll ein Sachverständiger die Verkehrspolizei Bamberg bei der Klärung der Unfallursache unterstützen. Die Bergung des Kranfahrzeugs gestaltete sich schwierig. Die B 505 war zeitweise gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf über 100 000 Euro.


Schlachtabfälle auf der Straße

Fast zeitgleich ereignete sich ein weiterer, zum Glück weniger dramatischer Unfall im Gemeindegebiet von Frensdorf (Landkreis Bamberg): Mitten im Ortsteil Vorra kippte ein mit Schlachtabfällen beladener Lkw-Anhänger um und ergoss seine Fracht auf die Bamberger Straße. Nach Angaben der Polizei-Inspektion Bamberg-Land mussten die Ortsdurchfahrt vorübergehend gesperrt und der Durchgangsverkehr umgeleitet werden.
Neben der Polizei waren auch die Freiwillige Feuerwehr und Vertreter des Landratsamts Bamberg vor Ort im Einsatz. Zur Reinigung wurde eine Spezialfirma angefordert.
Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Polizei geht von Sachschaden in fünfstelliger Höhe aus. jb