Oerlenbach — In aller Frühe brachen 33 Mitglieder und Freunde des CSU-Ortsverbandes Oerlenbach ins Saarland auf. In St. Ingbert besichtigten die Teilnehmer die Kohlegrube Rischbachstollen. In Saarbrücken konnten sie an einer Stadtführung teilnehmen. Abends hatten sich die Oerlenbacher mit Prof. Dr. Guido Kickelbick, einem gebürtigen Rottershäuser, verabredet.
Am nächsten Tag ging es zur Völklinger Hütte, die bis 1986 Roheisen produzierte und seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Gewaltigen Eindruck machte diese immer noch imposante Anlage auf alle Mitreisenden, gehört doch die Völklinger Hütte zu Deutschlands größten Industriedenkmalen. Die Oerlenbacher begaben sich auf eine Zeitreise von den Anfängen der Völklinger Hütte bis in die Gegenwart. Vom Dach der Erzhalle öffnete sich der Blick über die Stadt Völklingen, die noch heute von Kohle und Stahl geprägt ist. In der Möllerhalle, dem "Bauch" der Hütte, lagerten einst 12 000 Tonnen Rohstoffe. Die Möllerhalle ist heute ein faszinierender Ausstellungsraum.
In der Gebläsehalle glaubte man den Herzschlag des Eisenwerkes zu fühlen. Riesige Luftpumpen erzeugten früher im gleichmäßigen Maschinentakt unvorstellbare Mengen Wind, der in die Hochöfen geblasen wurde. Für die Reisegruppe war der Besuch der Völklinger Hütte ein faszinierendes Erlebnis. red