Der Zweckverband Thermalsolbad Bad Staffelstein investiert im Jahr 2017 erneut rund 4,7 Millionen Euro in Bau- und Sanierungsarbeiten, um die Einrichtung für die Gäste attraktiv zu halten.
Nachdem im Jahr 2016 das Erlebnisbecken und zwei Whirlpools im Innenbereich sowie das Dampfbad modernisiert wurden, steht nun die Sanierung des Außen-Erlebnisbeckens, der Terrassenbecken und der Badetechnik an.
Für diese Arbeiten hat der Zweckverband eine Zuwendung im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von öffentlichen, touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) bei der Regierung von Oberfranken beantragt.


Freude über Förderbescheid

Der Lichtenfelser Landrat und Vorsitzende des Zweckverbands, Christian Meißner (CSU), zeigte sich sehr erfreut darüber, dass die Regierung von Oberfranken diesen Zuschussantrag positiv beschieden hat. Er dankte dem Regierungsvizepräsidenten Thomas Engel, der den Förderbescheid mit einer Bewilligung von rund 2,5 Millionen Euro am Freitag überbrachte.
Die Obermain-Therme in Bad Staffelstein stelle einen Leuchtturm für die Tourismusregion Obermain - Jura dar, sagte Engel. Mit dieser Förderung werde die Generalsanierung des Thermalbades fortgeführt, um die Attraktivität und Qualität der Einrichtung dauerhaft aufrechterhalten zu können. Hier werde ein wichtiger Beitrag für den Tourismus in der Region geleistet.
Die Finanzmittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.
Der Zweckverband Thermalsolbad ist ein kommunaler Verbund des Landkreises Lichtenfels und der Stadt Bad Staffelstein. Der Landrat zollte in diesem Zusammenhang den Stadt- und Kreisräten in der gemeinsamen Verbandsversammlung ein großes Lob. Den Vorsitz in diesem Gremium führt er im jährlichen Wechsel mit Bad Staffelsteins Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU). Hier herrsche ein gutes Arbeitsklima und man sei über Parteigrenzen hinweg seit Jahren bestrebt, die Obermain-Therme für den Gast stets attraktiv zu halten.


Rund 200 Arbeitsplätze

Insgesamt wurden in die Obermain-Therme seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1986 bereits weit über 100 Millionen Euro investiert. Diese Investitionen kommen nicht nur dem Badegast zugute. Es sind mittlerweile rund 200 Arbeitsplätze in der Obermain-Therme entstanden und die gesamte Tourismus- und Gesundheitsregion sowie der Fremdenverkehr im Landkreis Lichtenfels profitieren direkt oder indirekt von diesem Besuchermagneten.


Musterbeispiel der Strukturpolitik

"Ein Musterbeispiel, wie Wirtschaftsförderung der kommunalen Strukturpolitik nachhaltig zum Erfolg verholfen hat", sagte Landrat Christian Meißner abschließend.