Coburg — Die beiden großen Verlierer des vergangenen Spieltages, neben dem HSC war dies der TV Bittenfeld, können ihre Patzer gleich wieder wettmachen. Die Bittenfelder, erstmals seit dem 12. Spieltag aus den Aufstiegsrängen gerutscht, haben den TV Großwallstadt zu Gast. Ein Sieg ist Pflicht, aber auch für den TVG. Mit dem HSC punktgleich kann der Altmeister nur mit zwei Punkten im Rennen um die Aufstiegsplätze bleiben. Gleiches gilt auch für den ASV Hamm-Westfalen. Der weist mit 39:23 ebenfalls die gleiche Punktzahl auf wie der HSC und der TVG, hat bei TUSEM Essen aber die von der Papierform leichteste Aufgabe.
Auch die DJK Rimpar Wölfe (45:17), momentan überraschend wieder Tabellenzweiter, da vielerorts von ihnen ein Einbruch erwartet worden war, ist weiterhin dick im Geschäft in Sachen 1. Liga. Da erwies sich Nordhorns Trainer Heiner Bültmann schon vor der Saison als Kenner der Lage: "Ich erwarte, dass ein Überraschungsteam in der Spitzengruppe zu finden sein wird." Beim Tabellenvorletzten TV Hüttenberg sollten die "Wölfe" nicht stolpern.
Mannschaft der Stunde ist ganz klar der nächste HSC-Gegner, ThSV Eisenach. Nach der Hinspielniederlage in Coburg lagen die Thüringer mit 13:15 Punkten auf Platz zehn, jetzt peilen sie nach 31:3 Punkten in Folge den direkten Wiederaufstieg an, sind inzwischen Dritter. Zum Abschluss des Spieltages geht es für die Eisenacher am Sonntag zum Handball-Klassiker ins Erzgebirge. Beim heimstarken EHV Aue (23:7 Punkte in eigener Halle) will die Petkovic-Truppe die Erfolgsbilanz ausbauen. Man darf gespannt sein, ob auch nach dem 32. Spieltag sieben Teams um die Aufstiegsplätze mitreden. rbi