Heßdorf — Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der A3 im Bereich der Gemeinde Heßdorf wird es nichts werden. Seitens der Gemeinde Heßdorf sieht Bürgermeister Horst Rehder (BB) keine weiteren zielführenden Handlungsmöglichkeiten mehr. Das erklärte er in der jüngsten Gemeinderatssitzung.
In einem umfangreichen Schreiben der Autobahndirektion, das sowohl der Bürgermeister als auch die Gemeinderäte mit Unverständnis und Kopfschütteln zur Kenntnis nahmen, wurde die Ablehnung begründet. Auch der Hinweis auf die Unfälle und die häufigen Feuerwehreinsätze auf der Autobahn sei kein Grund, eine Geschwindigkeitsbegrenzung anzuordnen. Im Oktober hatte die SPD-Fraktion beantragt, über ein Tempolimit auf der Autobahn zu verhandeln.

Die Sirene heult

Die Lärmmessung ergab eine Belastung von 59,9 Dezibel, die damit ganz knapp unter dem erlaubten Wert liegt. Da schüttelte nicht nur Roland Sekatzek (SPD) den Kopf, und das Messergebnis wurde insgesamt angezweifelt. Als Rehder dann vortrug, dass die Zahl der Unfälle innerhalb des Durchschnitts liegt, heulte prompt auf dem Dach des VG-Gebäudes die Sirene, und die Feuerwehr musste auf die Autobahn ausrücken. sae