Löten, bauen, montieren, programmieren, entwickeln und besichtigen - das stand für 600 Mädchen am Donnerstag bei Siemens in Bayern statt Schule auf dem Programm. An 17 Siemens-Standorten konnten die Schülerinnen zwischen zwölf und 19 Jahren ganz praktisch Spaß an Technik erfahren. In Amberg, Bad Neustadt, Eichstätt, Erlangen, Forchheim, Kemnath, Fürth, Herbrechtingen, München, Nürnberg, Regensburg und Ruhstorf/Rott gab es Einblicke, Experimente, Workshops, Führungen und jede Menge zum Selbermachen für die neugierigen Jugendlichen.
"Wir wollen zeigen, dass Technik Spaß machen kann, und die Mädchen motivieren, ihr Potenzial auszutesten", sagte Projekt-Koordinatorin Uta Hänsel von der Siemens Professional Education. "Denn Mädchen und Technik - das passt zusammen." Immer noch sind Frauen in technischen Berufen deutlich unterrepräsentiert.
Die Ausbildung in Erlangen bot 110 Schülerinnen zwischen 14 und 19 Jahren vier Stationen, bei denen sie ein blinkendes Herz löten konnten, ein Schmuckstück anfertigten, eine eigene Webseite erstellten und Teammanagement erlernten. red