Der Gewerbeverein Hallstadt wehrt sich gegen die - wie er es formuliert - "Verdrehung von Tatsachen", die es im Nachgang zur Berichterstattung über seine jüngste Unterschriftensammlung unter anderem in Form eines Leserbriefes von Henning Teiwes gegeben habe. Wie Vorsitzender Andreas Friedmann und sein Stellvertreter Bernhard Stretz in einem gemeinsamen Schreiben erklären, seien vom Gewerbeverein parallel zu den Bürgerbeteiligungen zwecks Neugestaltung Lichtenfelser Straße und Marktplatz Unterschriften gesammelt worden. "Innerhalb kürzester Zeit haben wir 770 Unterschriften zu unseren Forderungen ,20 Nein Danke, nicht unter 30 km/h und barrierefreies Durchfahren' erhalten", betonen sie.
Diese Unterschriftenliste habe Stretz in der Stadtratssitzung am 20. Juli an Bürgermeister Thomas Söder (CSU) und die Stadträte übergeben. Diese Aktion des Gewerbevereins sei weder ein Antrag auf ein Bürgerbegehren, noch die Aktion eines Einzelnen, der sich Vorteile verschaffen will. Sondern hier würden die Bedenken vieler Bürger und Geschäftsleute zum Ausdruck gebracht, dass durch die geplanten Umbaumaßnahmen der Hauptstraße, wie 20 km/h und Torzitate, noch mehr Geschäfte in Hallstadt schließen werden. "Von Wettbewerbsvorteil durch Verkehrsumlenkung kann hier keine Rede sein", verdeutlichen die Vertreter des Gewerbevereins. red