Für die Eberner Handballer stehen am kommenden Wochenende Auswärtspartien auf dem Programm. Die Herren treten am Samstag, 15. Oktober, um 17.30 Uhr bei der SG Bad Rodach/Großwalbur an, die Damen sind bereits ab 15.45 Uhr ebenfalls in Bad Rodach im Einsatz.
Für die Männer wird ihre Partie nach den beiden Spielen gegen die Topfavoriten Hochfranken und Kunstadt die dritte Begegnung der Saison sein, in die sie als klarer Außenseiter gehen. Die SG Bad Rodach/Großwalbur spielt seit Jahren beständig um die vorderen Plätze in der Bezirksoberliga mit. Sie verfügt mit Heublein und Weiß nicht nur über ein gutes Torhüterduo, sondern hat mit Ferdinand Wagner auch einen der stärksten Rückraumschützen der Liga in ihren Reihen. Rodach kommt vor allem über eine kampfbetonte, physische Spielweise zum Zuge, unangenehm zu spielen ist bisweilen auch die enge Bayernhalle.
Für die Eberner geht es vor allem darum, sich noch ein wenig besser in der höheren Spielklasse zurechtzufinden. Zuletzt gelang es, zumindest 25 Minuten dem hohen Favoriten Hochfranken Paroli zu bieten, was am ersten Spieltag in Kunstadt noch gar nicht der Fall war. Gegen Rodach möchte sich das Team um den zuletzt starken Hippeli erneut ein weiteres Stück verbessert zeigen. Dabei wird es vor allem darauf ankommen, dass insbesondere die Abwehrleistung verbessert wird.


Torwart Bartsch ist nicht dabei

Verzichten muss das Team allerdings auf Torwart Bartsch, sodass Nachwuchsmann Luca Ospel seine Chance erhalten wird. Haberl und der verletzte J. Geuß fehlen weiterhin, Feldmann steht dagegen wieder im Kader des TVE. Neben der Abwehrleistung soll der Fokus aber auch darauf liegen, die Zahl der technischen Fehler niedrig zu halten, und auch die rechte Angriffsseite soll wieder mehr Torgefahr entwickeln. Die Eberner haben weiterhin nichts zu verlieren, das könnte für sie sprechen. Dass Rodach verwundbar ist, bewies das 22:22-Unentschieden der Badstädter in Ahorn vergangene Woche.
Auch für die Damen geht es in Rodach darum, den ersten Sieg der Saison einzufahren, auch wenn die Vorzeichen ebenfalls gemischt stehen. Die TV-Damen erreichten in Coburg ein 15:15-Unentschieden. Man merkt dem Team an, dass mit einigen Neuerungen Verbesserungen in der Spielweise erreicht werden sollen, aber dass neue Dinge eben auch Zeit brauchen. Personell ist der ohnehin kleine Kader nochmals geschwächt, denn neben Torhüterin Suse Schad fehlen auch die im letzten Spiel überzeugende Eva Ludewig, Judith Reubel-Lange und die weiter verletzte Annika Schmitt, deren Rückkehr nicht absehbar ist. So wird Trainer Feldmann zu einiger Improvisation gezwungen sein. Dies soll dennoch keine Ausrede sein, denn am Samstag soll unbedingt der erste Sieg her. Aus einer überzeugenden Abwehr heraus gilt es, mit einfachen Gegenstößen das Spiel schnell an sich zu reißen und dann zu kontrollieren.
Ferner: Samstag, 15. Oktober 11 Uhr: TV Ebern weibliche B-Jugend - HSV Hochfranken II (Sa., 11 Uhr), TV Ebern Männer II - HG Hut/Ahorn II (Sa., 12.30 Uhr), TV Ebern männliche B-Jugend - HG Hut/Ahorn (Sa., 14.30 Uhr) di