Ebern — Die Eberner Volleyballer müssen nach ihrem Aufstieg in die Landesliga weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg warten. Sie unterlagen in heimischer Halle dem SV Burgweinting mit 2:3 und im Anschluss dem TB/ASV Regenstauf II mit 0:3. In beiden Partien wäre erneut mehr möglich gewesen, letztlich fehlte einfach eine gewisse Cleverness und Abgezocktheit.
Unübersehbar war auch, dass in dieser Liga Ungenauigkeiten und Nachlässigkeiten rigoros von den Gegnern bestraft werden, so auch diesmal in der Eberner Dreifachturnhalle, als kleine Fehler der Hausherren zu Punkten der Gäste führten.
Gegen den SV Burgweinting hatte der TVE mit 2:3 (14:25, 25:21, 21:25, 25:22, 14:16) das Nachsehen und zeigte dabei große Anlaufschwierigkeiten vor zahlreichen Besuchern. Viele Aktionen blieben Stückwerk, vor allem bei der Blockarbeit waren deutliche Mängel zu erkennen. So hatten die Gäste, ebenfalls Aufsteiger in die Landesliga, wenig Mühe, um den Auftaktsatz zu dominieren. Nach einer gehörigen Standpauke von Coach Host Hanke steigerte sich der Gastgeber aber und entschied den zweiten Durchgang für sich. Der dritten musste der TVE nach zu vielen individuellen Fehlern wieder Burgweinting überlassen. Doch zeigte das Eberner Team eine Topmoral und biss sich regelrecht in die Partie hinein, obwohl es in der Schlussphase des vierten Durchgangs schon zwei, drei Punkte hinten gelegen war.
Mit dem Erreichen des Tiebreaks hatte der TVE zumindest einen Punkt auf dem Konto, und dabei blieb es letztlich auch. In der entscheidenden Phase fehlte den Gastgebern das Glück. Nach einem 10:14-Rückstand glichen sie zum 14:14 aus, doch die beiden entscheidenden Zähler gingen auf das Konto der Gäste.


Der Gegner ist abgezockter

Gegen den TB/ASV Regenstauf II folgte dann mit 0:3 (17:25, 19:25, 15:25) eine glatte Niederlage. Mit dem Gast stellte sich eine Mannschaft vor, die seit Jahren der Landesliga angehört, was auch ihrer Spielanlage anzumerken war. Regenstauf wirkte cleverer und abgezockter, obwohl die "Turner" meistens bis Mitte der Sätze das Ergebnis eng gestalteten, ehe die Gäste nach zwei, drei guten Aktionen den Vorsprung ausbauten. Die Hausherren fanden dann kein Mittel, um das Blatt noch einmal zu wenden. Sie entwickelten letztlich zu wenig Druck, um die Regenstaufer zu Fehlern zu zwingen. Doch trotz der erst zwei Punkte aus vier Partien ist für den TV Ebern noch nichts verloren. Im Eberner Lager ist aber allen klar, dass es nun einzig und allein um den Klassenerhalt geht. di
TV Ebern: Bauer, Grämer, Hanke, Werner, Helbig, Langenberg, Marquardt, Menzel, Rupprecht, Turek