von unserem Mitarbeiter  Wolfgang Dietz

Ebern — Nicht viel Mühe hatten die Volleyballer des TV Ebern, um mit zwei sicheren 3:0-Erfolgen in der Bezirksliga Oberfranken die Heimfahrt vom VC Hirschaid anzutreten. Sie gewannen die Partie gegen die Gastgeber als auch gegen die SG Rödental ungefährdet. Mit diesen sechs Punkten ist der TVE weiter vorne dabei. Neben der Stammformation mit Jürgen Grämer, Edwin Hanke, Michael Helbig, Simon Langenberg, Nils Menzl, Johannes Klee und Michael Heinlein half nach dem Ausfall von Frank Päckert Routinier Thomas Rupprecht aus.
Gegen den VC Hirschaid reichte dem TVE eine durchschnittliche Leistung aus, um mit 25:20, 25:23 und 25:19 die Oberhand zu behalten, auch wenn der Gast im zweiten Durchgang einen kräftigen Durchhänger hatte und mit 11:18 in Rückstand geriet. Doch davon erholte er sich schnell wieder. Eine gute Rolle spielte dabei Edwin Hanke, der mit einer leichten Prellung in die Partie gegangen war, jedoch als Mittelangreifer viel Druck entwickelte und in entscheidenden Phasen für die nötigen Punkte sorgte.

Zuspiel mit vielen Varianten

Zu erwähnen ist zudem das variantenreiche Stellerspiel von Jürgen Grämer, der sich mit Simon Langenberg auf dieser Position abwechselte. Längere Aufschlagserien von Michael Helbig bereiteten Hirschaid immer wieder Schwierigkeiten.
Die Satzgewinne von 25:17, 25:11 und 25:22 machen deutlich, dass der TVE gegen die SG Rödental mindestens ebenso deutlich überlegen war. Die "Turner" entwickelten von Beginn an viel Druck und bereiteten den Rödentalern mit ihren Aufschlägen Kopfzerbrechen. Sie hatten auch die bessere Spielanlage und kauften der SG vom ersten Ballwechsel an den Schneid ab. Überragend war erneut das Stellerspiel von Grämer, der seine Angreifer immer wieder gekonnt in "Schussposition" brachte. Und die durchbrachen den gegnerischen Block mit wuchtigen Schlägen.
Im zweiten Durchgang war es schon ein Klassenunterschied, als die Eberner zeitweise mit 18:3 vorne lagen, ehe sie im Gefühl des sicheren Erfolges etwas die Zügel schleifen ließen, ohne das dabei ihr Erfolg in Gefahr geraten wäre.