von unserem Mitarbeiter Werner Reissaus

Neudrossenfeld — Nach acht nicht gewonnenen Spielen hat es für den TSV Neudrossenfeld im Oberfrankenderby gegen die SpVgg Selbitz endlich wieder mit einem Sieg geklappt. Und der fiel mit 7:0 gleich deutlich aus. Morgen will der TSV beim Neuling SV Poppenreuth die nächsten drei Punkte, muss allerdings auf Trainer Werner Thomas verzichten, der mit einer Grippe im Bett liegt. Für ihn wird "Co" Sebastian Brand einspringen. Der Realschullehrer, der in Kronach Sport, Wirtschaft und Rechnungswesen unterrichtet, sagt: "Mein Eindruck von der Mannschaft ist sehr gut, aber uns hat in dieser Woche auch die Grippewelle überrollt."
Für Brand wird das Spiel beim Schlusslicht eines der schwersten überhaupt, denn jeder erwartet natürlich, dass nach dem 7:0 gegen die SpVgg Selbitz auch Poppenreuth "weggeputzt" wird. Doch der Co-Trainer tritt auf die Euphoriebremse: "Wir dürfen die Poppenreuther nicht unterschätzen. Sebastian Brand erwartet von der Mannschaft: "Wir müssen mehr laufen als der Gegner." Schließlich wollen sich die Neudrossenfelder künftig wieder verstärkt auf den Kampf als Fußball-Tugend besinnen.


Meyer: Es ist nichts gerissen

Zum Glück für den TSV hat sich Daniel Meyer gegen Selbitz nicht so schlimm wie befürchtet verletzt. Brand sagt: "Nach Aussage des Arztes ist nichts gerissen. Daniel wird vielleicht schon in der nächsten Woche wieder ins Training einsteigen." Marco Dießenbacher kehrt nach seiner Grippe in den Kader zurück.
TSV Neudrossenfeld am Sonntag um 15 Uhr beim SV Poppenreuth (Aufgebot): Brand, Bargenda, Diwersi, Engelhardt, Grüner, Jahrsdörfer, Lämmert, Lattermann, Dießenbacher, Obwandner, Pajonk, Schatz, Schubert, Taubenreuther, Vogler, Zapf; Treffpunkt 12.30 Uhr TSV-Sportheim. - Es fehlen: Meier (verletzt).