In den Abstiegskampf kommt nochmals Spannung. Klar ist zwar, dass der TSV Weißenbrunn die Liga wieder verlassen muss, aber davor gibt es ein Gedränge zumindest um einen Relegationsplatz.
Der SV Memmelsdorf/O. II (24 Punkte) geht sicher in die Relegation und beim SV Dörfleins (26) sieht es auch danach aus. Doch der TSV Meeder (28) wehrt sich noch und greift im Fernduell den SV Bosporus Coburg (31) an. Der letzten Erfolgsserie ist es zu verdanken, dass Meeder wieder Tuchfühlung hat und gegen das Schlusslicht Weißenbrunn soll es erfolgreich weitergehen, ehe das Finale am Samstag, 21. Mai in Merkendorf steigt.
Bosporus Coburg muss jetzt am Pfingstsonntag nach Schammelsdorf (34) und am letzten Spieltag gibt es ein Heimspiel gegen den FSV Unterleiterbach (33).
An der Spitze ist mit dem Meister FC Lichtenfels alles klar und so hat die Partie gegen Merkendorf (49) nur noch für den Gast Bedeutung, denn der möchte den Zweiten aus Mönchröden (52) noch abfangen. Ein ähnliches Gedankenspiel hegt die SpVgg Ebing (48), die in Stegaurach gefordert ist.


Es geht aus eigener Kraft

TSV Mönchröden - SV Memmelsdorf/O. II: Beim letzten Heimspiel der Saison steht der TSV Mönchröden vor einer lösbaren Aufgabe. Die Landesliga-Reserve des SV Memmelsdorf gibt ihre Visitenkarte im Wildpark ab. Die Gäste bestreiten ihr letztes Spiel in dieser Serie, sind Tabellenvorletzter und können auch im Falle eines Erfolges die Abstiegsrelegation nicht mehr vermeiden.
Anders sieht es bei den "Mönchen" aus: Mit einem Sieg könnte zumindest der Drei-Punkte-Abstand zum Dritten SV Merkendorf gehalten werden. Falls der zuletzt Genannte beim FC Lichtenfels Federn lässt, könnte sogar der 2.Platz gesichert werden. Für TSV-Coach Thomas Hüttl ist das alles Theorie, er möchte mit seinem Team diese Partie hochmotiviert angehen und die Heimstärke in die Waagschale werfen. Es zählt einfach nur ein Sieg für den TSV Mönchröden.
TSV Mönchröden (Aufgebot): Schulz, ETW Wegener - Wicht, Wanka, Cannone, Müller, Giller, K. Greiner, R.Greiner, Walter, Späth, Warnke, Werner , Höhn, Hübner. - Es fehlen: Pöche, Hüttner, Karg (alle verletzt), Wittmann (gesperrt). - Trainer: Thomas Hüttl.


Nur nicht unterschätzen

TSV Meeder - TSV Weißenbrunn: Zum vorerst letzten Mal ist der TSV Weißenbrunn in einem Bezirksliga-Spiel auswärts gefordert. Der Abstieg ist bekanntlich seit längerem besiegelt. Jetzt geht es nur noch darum, sich anständig zu verabschieden.
Die "Bierbrauer" treffen morgen allerdings auf einen Gegner, der mittlerweile sogar noch Chancen hat, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Die Meederer liegen nämlich nur noch drei Punkte hinter dem SV Bosporus Coburg und haben den direkten Vergleich gewonnen. Sie wollen mit dem angepeilten Heimsieg gegen die Weißenbrunner ihren Beitrag leisten, mit den Coburgern gleichzuziehen.
Dafür müssen diese morgen allerdings in Schammelsdorf verlieren. Im eigenen Spiel will Meeder aber den Gast keinesfalls unterschätzen und konzentriert zur Sache gehen.


Punkt wäre gut

TSV Schammelsdorf - SV Bosporus Coburg: Die Schammelsdorfer stehen vor einem großen Erfolg. Den Kauder-Schützlingen fehlt noch ein Zähler zum direkten Klassenerhalt. Der soll nun im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus Coburg geholt werden. Doch davor stehen noch 90 Minuten sehr harte Arbeit. Bosporus "erlaubte" sich den 1:2-Ausrutscher gegen den TSV Meeder und steht weiter in der Nähe der Relegationsplätze. Die Gäste sind als sehr kampfstarke und lauffreudige Truppe bekannt. Für den TSV ist dies der erste Matchball, den es gilt zu verwandeln, um sich gleichzeitig für die 0:1-Hinspielniederlage zu revanchieren.