von unserem Mitarbeiter 
Max Kaltenhäuser

Herzogenaurach — Nach dem geglückten Saisonstart in der Bezirksoberliga gegen Hemau/Beratzhausen am vergangenen Wochenende (34:31) steht für die TS Herzogenaurach am Samstag das nächste Highlight an. In der zweiten Runde des BHV-Pokals trifft die Mannschaft um Spielertrainer Ingo Kundmüller auf den MTV Stadeln. Um 15.30 Uhr wird die Halbfinalbegegnung der Gruppe 3 in der Sporthalle in Neuendettelsau angepfiffen.
Dabei möchte die TSH an den gelungenen Liga-Auftakt anknüpfen, um sich für das Finale gegen den HSV Hochfranken oder den TSV Lichtenau zu qualifizieren. Dieses Mal wird lediglich der Turniersieger eine Runde weiterkommen. Doch der Weg dorthin verspricht angesichts des ausgeglichenen Teilnehmerfelds äußerst spannend zu werden. "Mit Stadeln treffen wir auf ein Team, gegen das wir in den letzten Jahren mehrmals in der Vorbereitung getestet haben", sagt Kundmüller. "Sie verfügen über eine gute Truppe, die jedes Jahr zu den Aufstiegsfavoriten der BOL Mittelfranken zählt." Beim MTV steht zudem ein alter Bekannter in der Pflicht: Der frühere TSH-Flügelspieler Sandro Karg geht inzwischen für Stadeln auf Torejagd und dürfte mit seinen Teamkollegen ein echter Prüfstein für die Turnerschaft werden.
Der zweite Finalteilnehmer wird sich aus der Partie Hochfranken gegen Lichtenau ergeben. Während der HSV in der Landesliga mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet ist, setzte sich der TSV mit einem Sieg zum Auftakt an die Tabellenspitze der Bezirksoberliga Mittelfranken fest. Dennoch liegt die Favoritenrolle klar bei der klassenstärksten Mannschaft. wenngleich Lichtenau mit dem früheren TSH-Urgestein Erwin Tabar auf einen erfahrenen Trainer zurückgreifen kann. Für diesen, einst selbst als Coach in Herzogenaurach und Stadeln aktiv, wird das Pokalturnier für einige besondere Wiedersehen sorgen.