Herzogenaurach — Auch in der kommenden Spielzeit werden die Handballerinnnen der TS Herzogenaurach in der Bayernliga spielen. Dank des 29:29-Unentschiedens gegen die SG Garitz/Nüdlingen steht fest, dass die Mannschaft von Trainer Udo Hermannstädter im fünften Jahr in Folge den Klassenerhalt geschafft hat. Dazu trugen auch die anderen Ergebnisse des Wochenendes bei, denn sowohl das Tabellenschlusslicht 1. FC Nürnberg (6:32 Punkte) als auch der Vorletzte ESV Regensburg II (7:33) verloren und können die TSH (17:21) nicht mehr gefährden. Mit einem Sieg bei den Club-Handballerinnen (Samstag, 18 Uhr) könnte Herzogenaurach sogar mit dem Sechsten, HG Zirndorf (19:21), gleichziehen.

1. FCN Handball -
TS Herzogenaurach

Zudem will Herzogenaurach die fünf noch ausstehenden Spiele dazu nutzen, Werbung in eigener Sache zu betreiben. Denn ein positiver Endspurt könnte dazu beitragen, dass sich die eine oder andere externe Spielerin für einen Wechsel an die Aurach entscheidet.
Das Derby gegen Nürnberg steht schon lange unter besonderen Vorzeichen - unabhängig vom Tabellenstand. Freundschaftsbekundungen sind für Herzogenaurach vom FCN ohnehin nicht zu erwarten, da die TSH ausgerechnet gegen Nürnbergs Keller-Konkurrenten ESCV Regensburg II kampflos verlor. "Vorstand, Trainer und die Spielerinnen hatten alles versucht um wenigstens sieben Akteure in Regensburg auflaufen zu lassen, doch selbst dies war einfach unmöglich", sagt Hermannstädter, dem die Situation leid tut. "Natürlich bedauern wir eine theoretisch denkbare Beeinflussung des Abstiegskampfes sehr. Letztlich ist aber über 24 Spieltage hinweg jeder selbst für sein Abschneiden in der Saison verantwortlich."
Sportlich betrachtet erwartet die Herzogenauracherinnen ein Gegner, der über die Saison gesehen deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben ist. Spielmacherin Kitza gehört technisch und taktisch zu den absoluten Top-Akteuren der Liga. Zudem setzen zwei äußerst schnelle Außenstürmerinnen die Gegner 60 Minuten lang unter Druck. Taktisch zeigte sich Nürnberg im Hinspiel über 40 Minuten hinweg ebenbürtig, unterlag am Ende jedoch mit 22:29. vos