Erlangen — In seiner Sitzung am Donnerstag hat der Erlanger Stadtrat mit großer Mehrheit der Einführung des Semestertickets zugestimmt. Das Ergebnis betrug nach Auskunft der Stadt Erlangen 44:1 Stimmen. Mit dem Beschluss verpflichtet sich die Stadt gegenüber dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN), für ein Jahr eine Ausgleichsgarantie in Höhe von maximal 350 000 Euro zu übernehmen.
Sie garantiert während der Startphase den Einführungspreis für das Semesterticket. Für den Fall, dass weniger Studierende das Zusatzticket erwerben als für den Preisansatz notwendig, können dadurch entstehende Verluste der Verkehrsbetriebe durch die Ausgleichsgarantie ausgeglichen werden.

Garantie von 1,7 Millionen Euro

Diese Ausgleichsgarantie beträgt insgesamt rund 1,7 Millionen Euro für ein Jahr und wird anteilig von den Städten Nürnberg, Erlangen und Fürth sowie Landkreisen im Großraum übernommen.
Die Stadträte in Nürnberg und Fürth haben bereits über die Ausgleichsgarantie für das Semesterticket beraten und positiv beschieden. Mit der Zustimmung des Erlanger Stadtrats sind rund 90 Prozent des Betrages abgedeckt. red