Neudrossenfeld — "Europa trifft sich in Neudrossenfeld" - unter diesem Motto fanden die Europa-Tage am Sonntag ihren Abschluss. Dazu hatte die Gemeinde Neudrossenfeld zusammen mit den Vereinen und Verbänden zum traditionellen Straßenfest um den Marktplatz und das Bräuwerck eingeladen. Den weit über 1000 Besuchern wurde ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm geboten.
Zunächst fand in der markgräflichen Dreifaltigkeitskirche ein "Europa-Gottesdienst" statt. Mit den Ehrengästen traf man sich anschließend bei einem Original Landwerck-Bier zu einem Weißwurst-Frühschoppen mit visueller Vorführung einer Reise durch Andalusien. Ansschließend läutete Bürgermeister Harald Hübner den eigentlichen "Neudrossenfelder Europa-Tag" am Marktplatz ein. Dazu spielte der Musikverein Neudrossenfeld/Altenplos mit zünftiger Blasmusik auf.

Viele Musik- und Gesangsgruppen

Ja, und dann rollte ein Programm ab, das sich sehen lassen konnte und das den europäischen Gedanken auch wirklich in seiner Mitte hatte. So wechselten sich auf den Bühnen am Marktplatz und im herrlichen Innenhof des Bräuwercks die Musik- und Singgruppen immer wieder ab.
Vom ukrainischen Folkloreensemble "Sbrutsch", der polnischen Singgruppe "Oktawa", der "ORO"-Folkloregruppe aus Makedonien, die aber ansonsten in der bayerischen Landeshauptstadt zu Hause ist, bis hin zur faszinierenden Flamencogruppe aus Andalusien war alles aufgeboten. Dazwischen bekamen aber auch Künstler aus der heimischen Region eine Plattform, zum Beispiel das Tanzmariechen der Bayreuther "Mohrenwäscher", die Landjugend aus Unterkonnersreuth-Cottenbach oder Horst Blank mit seinem Dudelsack.

Rock mit "Race"

Mit Musikgruppe "Race" hatte man eine absolute Kultband Frankens engagiert, die in ihrer Formation mit außergewöhnlichen Musikern sowohl mit ihrer Songauswahl als auch mit der Interpretation der Titel überzeugte.
Mit hochwertiger, handgemachter Musik ließ "Race" die guten alten Zeiten aufleben. "Race" präsentierte sich mit ihrem starken Frontman Jerry James als eine Band mit hervorragenden Instrumentalisten und versierten Stimmen.
Im Untergeschoss des "Eishauses" zeigten Klaus und Franziska Bartels das "Theater ohne Worte", dabei mit dem Stück "Der Lauf der Liebe", einer kleinen Geschichte von Trotz, von Glück und vom Traum der Unvergänglichkeit. Gefragt war aber auch der Schnellzeichner Klaus Häring.
Spannendes und zugleich auch Interessantes boten die zahlreichen Informationsstände, und für die Kinder wurde im Kirchhof auch eine Betreuung mit Spaß und Spiel angeboten.
Mit leckeren Köstlichkeiten der heimischen Vereine und auch Gastronomen wurden die Besucher verwöhnt, dabei standen auch die Speisen und Getränke im Fokus von Europa, denn neben der Region Andalusien hatten auch die Länder Frankreich, Italien, Tschechien, Polen, Spanien, Niederlande und England allerhand Spezialitäten zu bieten.
Und natürlich waren auch die heimischen Produkte wie Steaks, Bratwürste, geräucherte Forellen sowie selbstgebackene Kuchen gefragt. Rei