Weißenbrunn — Markus Albrecht, Geschäftsführer und Inhaber des Ingenieurbüros IVS in Kronach, informierte den Gemeinderat über die Planungen zum Vollausbau der Gemeindeverbindungsstraße Weißenbrunn-Wildenberg-Hain. Weil dieser 4,1 Kilometer lange Straßenabschnitt auch Gemeindegrenzen überschreitet, ist es wichtig, dass die Gemeindeverbindungsstraße als ein "Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Weißenbrunn und des Markts Küps angegangen wird", sagte Albrecht.
Dazu sei auch schon eine Vertragsvereinbarung als erster wichtiger Schritt in einer gemeinsamen Sitzung mit den beiden Bürgermeistern Egon Herrmann (Weißenbrunn) und Herbert Schneider (Küps) unterzeichnet worden. Die Straße soll 5,50 Meter breit werden, es werden auch Baumfällarbeiten für bessere Sicht und zur Verkehrssicherheit notwendig sein.
Weißenbrunn möchte den Ausbau so bald wie möglich, Küps peilt für den Bereich Wildenberg-Hain 2017 als Ausbaujahr an. Ob es für den Bereich Weißenbrunn ab Ortsschild bis Wildenberg schon 2015 klappt, ist sehr fraglich, meinte Albrecht. Er verwies auf die Vorbereitungs- und Planungsarbeiten einschließlich der Förderanträge. Voraussetzungen sind Vermessungsarbeiten sowie ein Boden- und Baugrundgutachten. Diese Arbeiten werden wohl allein schon zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen.
Die Zeit wird also knapp, denn auch bis die Planung stehe und die Fördermittelanträge eingereicht werden, muss mit einigen weiteren Monaten gerechnet werden. Auf die Frage nach den geschätzten Kosten antwortete Albrecht, dass man wohl mit 2,8 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme rechnen müsse, davon fielen auf Weißenbrunn etwa 2,1 Millionen Euro. eh