Es waren nur die beiden Mitglieder der SPD-Fraktion Georg Burkhardt und Hans-Jürgen Lorke, die bei der Sitzung des Stadtrats am Montagabend gegen eine Erhöhung der Hundesteuer stimmten. Burkhardt hatte eingewendet, dass ein Hund oft für ältere Menschen der einzige verbliebene Sozialpartner sei. Daher widerstrebe es ihm, zuzustimmen. Die Mehrheit des Stadtrats folgte jedoch dem Verwaltungsvorschlag einer moderaten Erhöhung. Es ist die erste seit 14 Jahren. Vom 1. Januar 2017 an wird für den ersten Hund eine Steuer von 40 Euro jährlich erhoben. Für einen zweiten Hund zahlt der Besitzer 55, für jeden weiteren 70 Euro. Die Züchtersteuer steigt wie die Jagdhundesteuer auf 25 Euro. Alle Beträge liegen um zehn Euro höher als bisher. Die Hundesteuer für so genannte Listenhunde bleibt bei 600 Euro im Jahr gleich. rlu