Erlangen — "So will ich (nicht) sterben!" heißt es heute beim "Langen Abend" von Volkshochschule und Hospizverein Erlangen im Wildensteinschen Palais (Friedrichstraße 19). Bereits im zehnten Jahr geben die beiden Veranstalter Betroffenen, Angehörigen und allen, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit dem Thema Sterbebegleitung befassen, Zeit und Raum für intensiven Gedankenaustausch, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.
Zu Beginn um 18 Uhr ist der Spielfilm "Hin und weg" zu sehen. Die Tragikomödie dreht sich um einen jungen, unheilbar erkrankten Mann, der, um dort ärztliche Sterbehilfe zu finden, nach Belgien radelt. Die Freunde, die ihn begleiten, erfahren erst unterwegs von seinen Absichten. Um 20 Uhr schließt sich eine Gesprächsrunde an. Über "Behinderung, Sterben und Tod im Spannungsfeld medialer Darstellung" diskutieren Bürgermeisterin Elisabeth Preuß (FDP), die Ärztin Anette Christian und Dinah Radtke als Sprecherin des Zentrums für Selbstbestimmtes Leben Behinderter.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. red