Mitwitz/Ludwigsstadt — Am 28. Spieltag der Bezirksliga haben der FC Mitwitz (Samstag, 16 Uhr) und der TSV Ludwigsstadt (Sonntag, 15 Uhr) Heimrecht.

FC Mitwitz - TV Ebern
Mit einem verdienten und auch deutlichen Erfolg, der allerdings erst in der Schlussphase erzielt wurde, hat sich der FC Mitwitz nach einigen "mageren" Wochen zurückgemeldet. "Das ist auch Zeit geworden", freut sich Trainer Heinrich Föhrweiser. "Wir hatten schon in der ersten Halbzeit die klar besseren Chancen, aber wenn wir das durchaus mögliche 0:2 kassiert hätten, hätten wir vermutlich verloren."
In den letzten sechs Saisonspielen treffen die Steinachtaler mit einer Ausnahme nur noch auf Mannschaften aus der oberen Tabellenregion. Dazu ist auf Grund der starken Leistungen nach der Winterpause auch der TV Ebern zu zählen, der in diesem Kalenderjahr erst einmal verloren hat. "Wir haben uns bislang meist an unseren Gegnern gesteigert. Das bleibt hoffentlich so", sagt Heinrich Föhrweiser und erwartet heute ein hartes Stück Arbeit (Anstoß 16 Uhr). Da die zweite Mannschaft zeitgleich spielt, hat er personell nicht allzu viele Alternativen.
FC Mitwitz: B. Ari - Angermüller, Engel, Totzauer, Beetz, Müller, L. Wrzyciel, J. Wrzyciel, Dötschel, L. Föhrweiser, Böhmer, D. Fischer, Völker, Brau nersreuther.
TSV Ludwigsstadt -
TSV Ebensfeld

Es hätte am vergangenen Wochenende ein ganz wichtiger Spieltag für die Ludwigsstadter werden können, doch konnten sie eine große Chance nicht nutzen. "Leichtfertig" nennt Spielertrainer Stefan Gehring die Art und Weise, wie die 0:2-Niederlage gegen den Mitkonkurrenten TSV Hirschaid zu Stande gekommen ist. "Zuerst können wir eine Riesenchance zum 1:0 nicht nutzen, und dann dezimieren wir uns völlig unnötig", ärgert er sich über die frühe Ampelkarte gegen Lukas Wäcker. Dass der erste Gegentreffer nicht herausgespielt war, sondern durch einen Sonntagsschuss aus 30 Metern fiel, passt ins Bild.
Morgen ab 15 Uhr gastiert der TSV Ebensfeld an der Loquitz, und da werden die Trauben noch um einiges höher hängen. Der Tabellenzweite verfügt über eine sehr gut besetzte Offensive, aber dennoch glaubt Stefan Gehring an eine Chance. "Natürlich sind die Ebensfelder stark, aber verstecken müssen wir uns vor niemandem." Er hofft, dass er nahezu in Bestbesetzung antreten kann, obwohl einige seiner Schützlinge während der Woche aus unterschiedlichen Gründen nicht trainieren konnten.
TSV Ludwigsstadt: Sieber/P. Pfeiffer - Feuerpfeil, Jungkunz, Fehn (?), Gehring, Lippert, Wäcker, Methfessel,B. Pfeiffer, Kühnlenz (?), Fischbach, Demir, Schmidt, Kretschmann. han