In der Fußball-Kreisliga Coburg holte der Schwabthaler SV ein Remis gegen Großgarnstadt und darf weiter auf die Relegation hoffen. Durch einen 2:0-Erfolg gegen Niederfüllbach ist für den TSV Staffelstein sogar noch der direkte Klassenerhalt drin.


Kreisliga Coburg

SV Großgarnstadt -
Schwabthaler SV 2:2

Jürgen Neumann hatte die erste Chance des Spiels, scheiterte jedoch allein vor dem Gästetor (11.). Die kampfstarken Gäste gingen nach einem schnellen Konter mit 1:0 durch Jan Krappmann in Führung (15.). Den Ausgleich erzielte André Carl mit einem Kopfball nach Flanke von Neumann (25.).
Zu Beginn der zweiten Hälfte kam die stärkste Phase des SVG, jedoch nutzten Lauer und Wittmann gute Möglichkeiten allein vor dem Tor nicht. Die beste Chance zur Führung vergab Christian Carl, als er einen Foulelfmeter an die Latte setzte. Etwas überraschend ging Schwabthal nach einem langen Ball durch Krappmann mit 2:1 in Führung (71.). Der SV drückte nun auf den Ausgleich, und so ergaben sich gute Konterchancen für die Gäste. Doch den Gastgebern gelang doch noch der verdiente Ausgleich. Nach einem Pfostenschuss schob Neumann zum 2:2 ein (88.). Schwabthal zog mit dem Remis nach Punkten mit dem Tabellenvierzehnten Heilgersdorf gleich und darf nach wie vor auf die Relegation hoffen. cz

TSG Niederfüllbach -
TSV Staffelstein 0:2

Einen ganz wichtigen und zudem verdienten 2:0-Auswärtssieg landete der TSV Staffelstein und hat somit beste Chancen, den direkten Klassenerhalt zu erreichen. Die Gäste erwischten einen Start nach Maß, als Spielertrainer Erbil Demirel Nutznießer einer zu nachlässig agierenden TSG-Abwehr war und die frühe Führung erzielte (17.). Nur kurze Zeit später kam es zu einem Schlüsselmoment der Partie: Marc Schramm drang in den Gästestrafraum ein, wurde elfmeterreif gefoult, doch die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm (24.). Nur eine Minute später kam es im direkten Gegenzug noch dicker für die TSG, nachdem Andreas Neeb den Ball per Kopf zu Torhüter Dominik Rädlein weiterleiten wollte, das Spielgerät sich jedoch ins lange Eck zum 0:2 senkte (25.).
Dabei blieb es bis zum Ende der Begegnung. In der hitzigen Schlussphase entglitt dem Unparteiischen zunehmend die Spielkontrolle. Konsequenz hieraus waren Rote Karten für Michael Falk (TSG) und Jan Kohmann (TSV) nach einer Rudelbildung (86.). babü