von unserem Redaktionsmitglied 
JOsef Hofbauer

Ebermannstadt — Die aktuelle Verkehrsbelastung in Ebermannstadt habe ein Ausmaß erreicht, das Lösungen für eine umweltverträgliche Verkehrsgestaltung erfordert. Mit dieser Begründung plädierten Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE), Verwaltung und Architekt Jörg Franke im Zuge des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (Isek) ein Spezialbüro mit der Erstellung eines Verkehrs-Entwicklungsplanes zu beauftragen. Der, so versicherte Franke, werde von der Regierung von Oberfranken bezuschusst.
Der Verkehr sei das Hauptproblem, erinnerte Franke, der den Stadträten nochmals den Fahrplan des Isek in Erinnerung rief. Dazu zähle neben dem Ausflugsverkehr auf der B 470 an Wochenenden auch der Berufsverkehr zu den Unternehmen im Stadtgebiet und das Verkehrsaufkommen, verursacht durch die Schulen. Nicht zu vergessen der Binnenverkehr zu den Versorgungs- und Einkaufsstandorten.
"Die Kehrseite der Medaille des Einkaufsmarktes, der für eine Belebung der Innenstadt sorgt", verdeutlichte Franke. Vom Verkehrsentwicklungsplan erhofft sich der Ingenieur neue Impulse für das Verkehrsproblem, das sich manifestiert durch massive Rückstaus an den Knotenpunkten entlang der B 470. Das Problem müsse gelöst werden, um gute Ergebnisse für das Isek zu bekommen. Der Stadtrat stimmte zu, Angebote für einen Verkehrsentwicklungsplan einzuholen.