Bayreuth — Die Heimat der SpVgg Oberfranken Bayreuth, das Gelände auf der Jakobshöhe, soll in den kommenden Jahren saniert werden. Für diesen Zweck wurde auf der Hauptversammlung durch die Mitglieder eine Umlage beschlossen. Diese umfasst zwei Jahresbeiträge zu je 80 Prozent und wird im Januar 2016 und 2017 erhoben. "Sie dient als eine Art Anschubfinanzierung, mit der der Grundstein für das Projekt gelegt wird", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Mathias Fleischmann.
Fast 400 aktive Mitglieder in beinahe 20 Mannschaften seien im Verein aktiv, "und für die gibt es definitiv zu wenige Trainingsmöglichkeiten". Ein Notstand, der freilich schon seit Jahrzehnten besteht, wie Fleischmann festhielt. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir diesen strukturellen Nachteil endlich angehen. Und dafür braucht es uns alle", appellierte der Aufsichtsratsvorsitzende an die Mitglieder. Und die ließen sich überzeugen.
Wolfgang Gruber freute sich über das eindeutige Votum: "Wir sind den Mitgliedern dankbar, dass sie uns diesen Vertrauensvorschuss entgegengebracht haben, obwohl es noch keine konkreten Pläne zu sehen gab", so der Vorstandsvorsitzende, der nach dem offiziellen Ende noch einmal betonte, dass jene Planungen erst jetzt angegangen werden können. "Wir haben die Unterstützung der Mitglieder dafür unbedingt gebraucht. Das ist ein starkes Signal, jetzt können wir an Sponsoren und vor allem an die Stadt Bayreuth herantreten."
Was soll nun passieren? Eine wichtige Rolle bei den Planungen spielt Harald Bär, früherer Zweitligaprofi bei den Altstädtern. "Mich hat es schon seit Jahren gestört, dass die Spielvereinigung keine echte Heimat mehr hat. Wir wollen jetzt das alte Sportheim sanieren, die zwei Rasenplätze herrichten und zwei neue Plätze erschließen. Dabei wollen wir auch einen Kunstrasenplatz errichten." red