Das ist eine gute Nachricht. Den behindertengerechten Umbau des Rathauses - seit Jahren ein Thema im Gemeinderat, auch am Dienstag - bekommen die Sander bis auf einen kleinen Eigenanteil quasi vom Staat bezahlt: Über 300 000 Euro fließen dank des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes. Geplant hat die Gemeinde mit Kosten von 342 600 Euro.
Weil die Gemeinde nun rasch einen offiziellen Förderantrag stellen muss, billigte der Gemeinderat die nächsten Schritte für das Projekt "Rathaus im Sitzungssaal mit Dachgeschoss". Der Architekt kann nun die Pläne ausarbeiten.
Bürgermeister Bernhard Ruß (SPD) kam auch auf die kommunale Parküberwachung zu sprechen, mit der es ab dem 1. Juli losgehen kann. Dank einer Zweckvereinbarung für Verkehrsüberwachung mit Zeil, Ebern, Königsberg sowie mit Knetzgau wird dann auch in Sand die Parkerei kontrolliert. Und zwar vier Stunden pro Woche oder 16 pro Monat. Falschparker bekommen Strafzettel.
Im Vorfeld liefen Abstimmungsgespräche mit den Behörden, die Beschilderung wurde vor Ort überprüft. Nur geringfügige Veränderungen sind nötig; es bleibt bei der Regelung von 2010, wonach während der Gottesdienstzeiten nicht kontrolliert wird.


Kritik an Verkehrsteilnehmern

Bernhard Ruß bedauerte, dass die Verkehrsüberwachung wegen der nachlassenden Parkmoral eingeführt werden müsse. Das Parken auf Gehwegen, vor Einfahrten und im Kreuzungsbereich Zeiler Straße/Hauptstraße habe stark zugenommen, sagte er. Schwächere Verkehrsteilnehmer wie Menschen mit Rollator und Familien mit Kinderwagen würden gefährdet.