Neustadt — Das Museum der Deutschen Spielzeugindustrie bereitet finanziell derzeit keine Sorgen. So konnte bei der Sitzung des Kultursenats der Haushalt 2014 einstimmig beschlossen werden. Er schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 142 550 Euro und ist nur unwesentlich höher als im Vorjahr.

Übersicht über Finanzen

Die Finanzierung erfolgt mit einem 40-prozentigen Anteil des Landkreises (51 180 Euro), dem Zuschuss der Stadt in Höhe von 76 770 Euro und den Einnahmen aus dem laufenden Betrieb, insbesondere mit Eintrittsgeldern von 12 000 Euro. Markante Ausgabenposten sind die Personalkosten mit 99 000 Euro, Energiekosten mit 20 000 Euro und Versicherungen in Höhe von 6600 Euro. Der Haushalt ist glasklar gedeckelt, stellte der Vorsitzende Martin Stingl fest, so dass Ausgabenüberschreitungen nicht möglich sind, es sei denn es wird an anderen Stellen eingespart.
Zum 25jährigen Jubiläum der Grenzöffnung wurde eine Medaille geprägt mit einem Durchmesser von 35 Millimeter und 15 Gramm Gewicht, wie Stingl informierte. Drei Varianten werden zum Kauf angeboten, in Silber für 49 Euro, in 585er-Spiegelglanz-Gold für 575 Euro und in Feingold mit Spiegelglanz für 969 Euro. Die Vorderseite zieren die Stadtwappen von Sonneberg und Neustadt und die Rückseite die Sonnebergs Kirche St.Peter.
Stingl teilte mit, dass am 15. November ein gemeinsames Konzert in der Sonneberger Stadtkirche aus Anlass der Grenzöffnung stattfinden wird, das mit 1500 Euro von der Stadt Neustadt unterstützt wird.

"Osterbash" kommt wohl wieder

Einer weiteren Fortführung der in den Osterferien ausgetragenen Jugendmusikveranstaltung "Osterbash" stand das Gremium nicht abweisend gegenüber. "Die Reaktion der rund 800 teilnehmenden Personen war positiv, so dass man sich bei diesem verlässlichen Veranstalter eine Wiederholung vorstellen kann, ebenso auch eine Sommer-Party", so Stingl, der zu dieser Aussage keinen Widerspruch vernahm. dav