Kulmbach — Großzügige Geste der Fußballer des VfB Kulmbach: Sie schenken nach dem Saisonfinale gegen den Meister SSV Kasendorf Freibier an die treuen Fans und Sponsoren aus. Zudem gibt es als Dankeschön für die Unterstützung in der abgelaufenen Saison Grillspezialitäten. Für die Metzdorfer geht es lediglich noch darum, Platz 7 in der Schlusstabelle der Fußball-Bezirksliga Ost zu behaupten. Schlechtestenfalls können sie noch auf Rang 9 abrutschen.
Der TSV Neudrossenfeld II (11.) schließt die Saison mit einem Heimspiel gegen den ZV Thierstein (5.) ab. Das Gogolok-Team möchte sich gerne noch um einen Platz verbessern.


VfB Kulmbach (7) -
SSV Kasendorf (1.)
Für beide Teams geht es um nichts mehr. So kündigt VfB-Coach Werner Thomas an, taktisch etwas auszuprobieren. Bei aller Experimentierfreude ist ihm aber auch wichtig: "Wir wollen mit einem positiven Gefühl aus dem letzten Spiel rauskommen." Thomas hofft, dass sein Team an die zuletzt beim 4:2-Sieg gegen die SpVgg Bayreuth II gezeigten Leistungen anknüpfen kann: "Es war gut zu sehen, wie die Mannschaft nach dem 2:2 noch reagiert und den Sieg unbedingt gewollt hat." Werner Thomas will verhindern, dass die Kase ndorfer nach dem Hinspiel auch in Ziegelhütten triumphieren. Der VfB-Coach sagt: "Ein verlorenes Derby reicht."
SSV-SpielertrainerMarkus Taschner, der nicht weit vom VfB-Platz in Ziegelhütten wohnt, freut sich jedenfalls auf ein Wiedersehen mit Werner Thomas: "Ich habe mit ihm in der 2. Mannschaft bei der SpVgg Bayreuth gespielt, und später hat er mich auch trainiert. Es ist schön, wenn man Freunde trifft, die einem auch den Erfolg gönnen."
Markus Taschner hat zwar mit seiner Mannschaft am letzten Sonntag mit der Meisterschaft einen großartigen Erfolg eingefahren, aber einen Fehler hat er trotzdem gemacht: "Ich habe meinen Spielern versprochen, ein Lied zu singen, wenn wir 70 Punkte holen." Und wie kann es anders sein: Die SSV-Spieler wollen ihren Spielertrainer natürlich singen hören. Das bedeutet, sie wollen morgen beim VfB Kulmbach unbedingt gewinnen. Ein bloßes Schaulaufen ist also nicht angesagt, sondern die Zuschauer dürfen sich auf ein interessantes Derby freuen, in dem beide Mannschaft befreit aufspielen können.
Derweil arbeitet Markus Taschner mit den Verantwortlichen des SSV Kasendorf bereits am Kader für die Landesliga saison. Mit Dominik Schorn hat der SSV nach Markus Taschner, Jochen Hollfelder und Sebastian Eck einen weiteren Akteur des ASV Hollfeld verpflichtet.
VfB Kulmbach am Sonntag um 16 Uhr gegen SSV Kasendorf (Aufgebot): Dresel - Schmidt, Wolharn, Hamacher, Tschierschke, K. Ramming, Zeiß, Wachter, Haack, Wohlfart, Hempfling, Holhut, Haub, Kratzel, Kodisch; Treffpunkt 14.30 Uhr. - Es fehlen: Müller, M. Ramming (beide verletzt).
SSV Kasendorf am Sonntag um 16 Uhr beim VfB Kulmbach (Aufgebot): Eck, Putschky - S. Luft, F. Luft, Weiner, Dippold, Ellner, Hollfelder, Sesselmann, Stübinger, Wagner, Hösch, Reif, Taschner, Grasgruber; Treffpunkt 14.45 Uhr VfB-Sportheim. - Es fehlen: Erlmann (verletzt), Pistor (Knieprobleme).


TSV Neudrossenfeld II (11.) -
ZV Thierstein (5.)
Die bereits gesicherte Reserve des TSV Neudrossenfeld will nach drei Auswärtsniederlagen in Folge noch einmal punkten. Die letzte Chance dazu bietet sich am Sonntag gegen den ZV Thierstein (5.). Der zum SC Altenplos wechselnde TSV-Spielertrainer Florian Gogolok sagt: "Ich will mich von meiner Mannschaft mit einem Sieg verabschieden." Gogolok weiß aber, dass diese Vorhaben "gegen die spielstarken Thiersteiner schwer genug" werden wird.
TSV Neudrossenfeld II am Sonntag um 16 Uhr gegen ZV Thierstein (Aufgebot): Grüner, Pittroff, Brumm, Pereira, Bäßler Kornetzke, Dünzl, Vogel, Ganster, Bezold, Simon, Drum, Ganzleben, Daschner, Gogolok; Treffpunkt: 14.30 Uhr. - Es fehlen: Dippold (verletzt), Marzog (Aufbautraining).