Am ungewohnten Sonntag (Beginn 12.30 Uhr) geht für den PSV Franken Neustadt die Mission Bundesliga-Aufstieg beim Ohrdrufer KSV weiter. Die Thüringer stehen mit 12:18 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz und haben mit zwei Erfolgen zuletzt die gefährdete Abstiegszone verlassen.
Die Heimmannschaft stellt wie schon im Vorjahr den größten Kader aller Zweitligisten und setzte bereits elf Akteure ein. Zudem gilt der KSV als spielstarke Mannschaft und kann mit vier Siegen und vier Niederlagen auf der heimischen Anlage ein ausgeglichenes Verhältnis vorweisen.
Die neu gebaute Kegelhalle ist aufgrund von schmierigen Kugeln und rutschigem Anlauf alles andere als ein Selbstläufer für den PSV. Erst zwei Teams (Mühlhausen und Goldkronach) knackten die 5500er Marke und die Ohrdrufer spielen im Schnitt über 5400, was die Schwere der Aufgabe untermauert.
Der PSV ist also wieder gefordert und Jürgen Bieberbach verdeutlicht den Stellenwert der Partie: "Wir reisen mit unseren Fans geschlossen an und wollen nach Spielende wieder Tabellenführer sein." Der PSV ist nach neun Siegen aus den letzten zehn Spielen logischerweise in der Favoritenrolle und will vor allem durch den Faktor Teamgeist wieder überzeugen.
"Wir ziehen uns gegenseitig die Karren aus dem Dreck", scherzte Tobias Bieberbach treffend, als nach dem Sieg gegen Lauscha die komplette Mannschaft einen steckengebliebenen Wagen eines Clubkollegen aus der Wiese zog.
Intern und rund um die Mannschaft stimmt es zur Zeit bei den "Puppenstädtern" und dies kann in den vier bevorstehenden "Endspielen" durchaus entscheidend sein. tb