Wenn das Herz in Schwierigkeiten kommt, sind sie ein unverzichtbarer Lebensretter. Die Freiwillige Feuerwehr Pressig freut sich über die Ausstattung mit einem Defibrillator. Dank der Spende des langjährigen Mitglieds, Revisors und Gönners des Feuerwehrvereins, Karlheinz Adam, ist die FF Pressig nun mit einem solchen elektronisch funktionierenden Lebensretter ausgestattet.
Der sogenannte Defi ist im Hilfeleistungsfahrzeug Pressig Florian 40/1 untergebracht. Bei der Übergabe vor Ort im Feuerwehrgerätehaus Pressig erklärt uns 1. Kommandant Daniel Bartsch die Funktionsweise und warum die FF Pressig so ein Gerät für wichtig erachtet. Der Defi funktioniert vollautomatisch, das heißt, er ist von jedermann zu bedienen.
Das Gerät spricht und gibt alle Schritte vor. Es kontrolliert selbstständig alle Schritte, ob sie ausgeführt und auch richtig gemacht wurden. Ansonsten macht es in seiner Schrittfolge nicht weiter und wiederholt die Anweisungen an den Nutzer so lange bis alles passt. Diese Geräte sind so programmiert, dass diese jeder bedienen kann. Deshalb werden immer mehr solcher Defis an öffentlichen Gebäuden und Plätzen installiert.


Spontane Zusage

Tatsache ist auch, dass die Geräte mit ihrer Technik schon etliche Leben gerettet haben. Die Überlebenschancen eines plötzlich an Herzschwäche oder Herzkammerflimmern erkrankten Menschen steigen enorm, wenn dieses Gerät eingesetzt wird. "Wir sind im Frühjahr bei einer Erste-Hilfe-Übung auf die Idee gekommen, so ein Gerät bei uns zu installieren, weil uns Fälle in Firmen bekannt sind, wo der Einsatz dieses Gerätes sehr nützlich gewesen wäre", so die Pressiger Wehr. Und weiter: "Als wir Karlheinz Adam angesprochen haben, reagierte dieser spontan und sagte zu, ,Ich kaufe ein solches Gerät‘, sucht euch eines aus." Darüber zeigt sich auch Bürgermeister Hans Pietz sehr dankbar. Er dankte im Namen des Marktes Pressig für diese lebensrettende Spende, bei der Feuerwehr sei so ein Gerät in guten Händen. Trotzdem wünsche er sich, dass es möglichst nicht zum Einsatz komme, denn wenn es gebraucht werde, handele es sich meist um einen Schicksalsschlag für Betroffene und Angehörige. eh