In einer spannenden Partie der Tischtennis-Oberfrankenliga trotzte der Post SV Bamberg dem Tabellendritten TS Arzberg 1860 nach dreieinhalb Stunden ein verdientes 8:8-Remis ab. Anfangs gerieten die Gastgeber nach den Doppeln ins Hintertreffen. Lediglich das Bamberger Einser-Doppel Lorek/Zebunke hielt sich schadlos mit einem sicher herausgespielten 3:0-Erfolg über Geiser/Wunderlich. Schäfer/Brall unterlagen mit 1:3 gegen Komenda/Lehner, während Raum/Rädlein beim 0:3 gegen Späthling/Küspert nicht zu ihrem Spiel fanden.
Im Anschluss ließ sich Roland Lorek von der aggressiven Spielweise von Paul Späthling kaum beeindrucken und feierte einen 11:8, 15:13, 8:11, 11:2-Sieg. Michael Schäfer fehlte gegen Karel Komenda, einem der besten Spieler der Liga, im entscheidenden fünften Satz die nötige Konstanz und gab diesen mit 3:11 ab. Die Mittelgruppe brachte den Post-SV dann erstmals in Führung. Christian Raum bezwang mit seinem gewohnt sicheren Blockspiel Paul Wunderlich mit 11:2, 6:11, 11:8, 11:3. Frank Zebunke distanzierte Patrick Geiser mit druckvollen Topspins 6:11, 11:5, 11:6, 11:5. Die Schlussgruppe brachte die Domstädter mit 6:3 im ersten Durchgang scheinbar auf die Siegerstraße. Zuerst gewann Stefan Brall mit 11:8, 11:6, 15:13 gegen Nico Küspert. Anschließend rang der blendend aufgelegte Jürgen Rädlein Stefan Lehner mit 4:11, 11:5, 12:10, 13:11 nieder.
Im Spitzenspiel unterlag Roland Lorek dem Arzberger Karel Komenda im Entscheidungssatz mit 6:11. Sowohl Christian Raum als auch Frank Zebunke gingen jeweils mit 1:3 als Verlierer von den Tischen. Nach Stefan Bralls deutlicher 0:3-Niederlage gegen Stefan Lehner stand es 7:7. Jürgen Rädlein nährte nach seinem 11:9, 11:2, 11:9-Erfolg über Nico Küspert die Hoffnung auf einen Bamberger Heimsieg. Aber im dramatischen Schlussdoppel unterlagen die Postler Lorek/Zebunke gegen Komenda/Lehner in vier Sätzen. fz