Mönchröden — An große wintersportliche Ereignisse und große bekannte Skispringer der Sechzigerjahre erinnert jetzt eine Infotafel am Drehweg in Mönchröden. "Auf Anregung einiger Bürger wollen wir mit unserer Dokumentationstafel hier am Drehweg dem Skispringen in Mönchröden ein Denkmal setzen", erklärt Günther Ott, Vorsitzender des Heimatvereins Rödental, die Intention. Die Gedenktafel, Text und Gestaltung stammen von Ingrid Ott, soll Wanderern und Spaziergängern zeigen, wo sich die weit über die Grenzen Oberfrankens bekannte Schanze befunden hat; denn die Natur hat sich weitgehend ihren Platz zurückgeholt und der Auslauf ist nur noch zu erahnen. Wenn der Leser an der Tafel vorbeiblickt, kann er gut nachvollziehen, wo die Schanze war, die Mönchröden unter Skispringern 40 Jahre zum Eldorado des Sikspringens gemacht hat. Zu wenig Schnee und die Baufälligkeit der Schanze haben dazu geführt, dass man Anfang 1970 die Schanze abgerissen werden musste. Dass jetzt eine hochwertige Infotafel an die wintersportlichen Großereignisse Mönchrödens erinnert, verdankt der Heimatverein einer Pressemitteilung zufolge der Firma Werner Lieb, Rödental, die Vitrine und Ständer gesponsert hat. Wie in der Vergangenheit habe der Verein in den Geschäftsführern Steffen und Michael Lieb wahre Heimatfreunde gefunden, denn die Tafel sei nicht das einzige Geschenk des Unternehmens an den Verein. Vorsitzender Günther Ott dankte auch Horst Reuß und Harald Tischer, die die Tafel aufgestellt haben. Der Heimatverein will auch noch eine Bank zum Verweilen neben der Tafel aufgestellen. Bürgermeister Marco Steiner (FW) freute sich: "Diese Informationstafel ist ein weiterer Baustein zur Geschichte unserer
Stadt. Ich danke dem Heimatverein für seine vielfältigen, immer neuen Aktivitäten zur Brauchtumspflege und Erhaltung wichtiger Erinnerungen
an unsere Vergangenheit." red