Bindlach — Regierungspräsident Wilhelm Wenning ist mit der Silbernen Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken ausgezeichnet worden. Bezirkstagspräsident Günther Denzler würdigte bei einer Feierstunde in Bindlach die vielfältigen Verdienste Wennings um Oberfranken.
"Du bist ein guter Botschafter und ein geschätzter Repräsentant unserer oberfränkischen Heimat", sagte Denzler. Der gebürtige Nürnberger habe sich stets für die Weiterentwicklung der Kommunen und der Wirtschaft eingesetzt. "Das Verhältnis zwischen Regierung und Bezirk war selten so gut, wie es heute ist. Wir pflegen ein gutes und partnerschaftliches Miteinander", lobte Denzler.
Wenning sei ein Mann des Ausgleichs, der immer bemüht sei, einvernehmliche Lösungen und Kompromisse zu finden. "Ich habe dich oft bewundert, ob deiner Gelassenheit und deiner Geduld", so Denzler. Ungezählt seien die Termine, Sitzungen und Besprechungen, die er gemeinsam mit dem Geehrten in den verschiedensten Gremien, Vereinen und Institutionen besucht habe. Denn auch Wenning sei in zahlreichen oberfränkischen Einrichtungen engagiert. So stehe er der Oberfrankenstiftung vor, vertrete Staatsministerin Melanie Huml bei Oberfranken Offensiv und bekleide das Amt als Vorsitzender des Historischen Vereins.
Für all dieses Wirken zum Nutzen Oberfrankens habe ihm der Bezirkstag nun einstimmig die Ehrenmedaille zugesprochen.
"Unsere Ämter werden in der Öffentlichkeit ja oftmals miteinander verwechselt. Ich musste schon öfter mal erklären, warum ihr die Bezirksumlage erhöht habt", sprach Wilhelm Wenning in seiner Danksagung scherzhaft die Schwierigkeiten an, die staatliche Mittelbehörde und die kommunale Gebietskörperschaft auseinanderzuhalten. Für ihn seien die Bezirke eine unersetzliche Einrichtung.
Als waschechter Mittelfranke sei er stets gut aufgenommen worden, erzählte Wenning. Oberfranken sei wunderschön, schon fast ein Paradies. "Aber wir sind halt einfach etwas zu bescheiden, dies auch groß kundzutun." red