"Es ist eine Freude für uns, dass sich Siegfried Polster für das Amt des Feldgeschworenen bereit erklärt hat", lobte Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla (SPD), der mit Amtskette die feierliche Vereidigung des Thuisbrunners für das wichtige Amt vornahm. Auch die neu gewählten Kommandanten für die Feuerwehren in Sollenberg und Thuisbrunn wurden bestätigt. Berndt Müller wurde zum Ersten Kommandanten der Sollenberger Wehr gewählt, Norbert Wiedel ist dessen Stellvertreter. Im dritten Anlauf wurde mit Daniel Hofmann der Kommandant der Thuisbrunner Wehr gewählt. Auch dazu gab der Stadtrat seine Zustimmung.


Bürger wollen Straße nicht

Eine gut ausgebaute Straße wollte die Stadt den Bürgern aus Rangen mit dem geplanten Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Kasberg nach Rangen und Schlichenreuth geben. Doch die Bürger wollen diese Straße nicht. Selbst die Landwirte weigern sich, Land für dieses Vorhaben abzutreten. Ohne geht es aber nicht, denn außerorts soll die Straße auf fünf Meter plus Bankette links und rechts des Straßenrandes verbreitert werden. Ein Arbeitskreis mit drei Bürgern aus Rangen, Vertretern der Verwaltung und den Planer werden nun Alternativen suchen und die Fragen des Fragekatalogs klären. Über dieses Ergebnis der Bürgerversammlung informierte Nekolla. Hauptstreitpunkt war die Verbreiterung der Straße, die aber notwendig ist, um die Zuschüsse zu erhalten. Den Bürgern aus Rangen hingegen schwebe eine Straße nach Vorbild der Gemeindeverbindungsstraße Großenbuch - Kleinsendelbach vor. Als Dilemma bezeichnete Nekolla die Situation, denn ohne Zuschüsse scheint eine Lösung schwer vorstellbar. Wenig Verständnis hatte der Stadtrat für die Reaktion der Bürger und Landwirte aus Rangen. "Es ist die Chance, eine Infrastruktur zu schaffen, was ohne Zuschüsse zu teuer ist", sagte Heiko Kracker (GBL). "Eine Akzeptanz der Bürger muss da sein, sonst bekommen wir die Grundstücke nicht", fügte Dritte Bürgermeisterin Regine Bleckmann (SPD) an.
Matthias Striebich stimmte insofern mit den Bürgern überein, dass auch er die Breite der Straße für überzogen hält. Ob eine Bezuschussung bei Verringerung der Breite noch möglich sei, soll geklärt werden und ob stattdessen die Straße von Kasberg nach Neusles als bezuschusstes Projekt angegangen werden könne. Die Zuschüsse wolle man nicht verlieren.