Langensendelbach — Turnusgemäß alle vier Jahre wählen die Mitglieder der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG aus ihrer Mitte die Vertreterversammlung: jeweils einen Vertreter für 150 Mitglieder.
In der jetzt in Langensendelbach stattgefundenen Ortsversammlung wurden die sieben Vertreter und ein Ersatzvertreter für den Geschäftsbereich Langensendelbach nominiert. "Wir stehen auf die Region" machte VR-Geschäftsstellenleiter Kai Kreft in seiner Begrüßung deutlich.

"Gelebte Demokratie"

Er zeigte sich laut einer Pressemitteilung erfreut darüber, dass zahlreiche Mitglieder aus Langensendelbach und Umgebung gekommen waren: "Mit Ihrem heute Abend ausgeübten Stimmrecht können Sie die Geschäftspolitik unserer VR-Bank beeinflussen - das bedeutet gelebte Demokratie!"
Unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Geschäftsanteile konnte jedes anwesende oder per Vollmacht vertretene Mitglied sein Stimmrecht ausüben. Die gewählten Vertreter werden in der Ende Juni stattfindenden Vertreterversammlung unter anderem über die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand entscheiden sowie Beschlüsse über Jahresabschluss und -überschuss treffen. Vorstandsmitglied Johannes Hofmann zeigte in seinem Bericht die erfolgreiche Entwicklung der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG auf: Ende 2014 betrug die Bilanzsumme demnach 1,2 Milliarden Euro, das betreute Kundenvolumen lag bei 2,5 Milliarden Euro.
Mehr als 66 000 Kunden stärken die VR-Bank, die zum vierten Mal in Folge im Erlanger Kundenspiegel als "Bank mit den zufriedensten Kunden" ausgezeichnet worden war. 35 000 Mitglieder demonstrieren mit ihren Geschäftsanteilen ihre Solidarität zu einer besonderen Form der "Kunde-Bank-Beziehung".

Lechner rückt nach

Hofmann nutzte die Ortsversammlung, um gleichzeitig seinen künftigen Vorstandskollegen vorzustellen: Der 47-jährige Hans-Peter Lechner ist Jurist, lebt in Uttenreuth und war vor seinem Eintritt in die VR-Bank auch als Prüfer für den Genossenschaftsverband Bayern tätig.
Lechner rückt für Vorstandssprecher Konrad Baumüller nach, der zum Jahresende in den Ruhestand geht. red