Gundelsdorf — Die Begleithundeprüfung erfordert grundsätzliches Wissen vom Hund und eine verständnisvolle Hand in seiner Erziehung. Drill und Dressur haben in der Ausbildung eines Begleithundes keinen Platz. Die Kontrollierbarkeit des Hundes, seine sichere Führung mit und ohne Leine, müssen klar ersichtlich sein, bei möglichst vertrauensvoller Beziehung zwischen Mensch und Hund.
Dieser Herausforderung stellten sich vor sieben Mensch-Hund-Teams im Rahmen der Begleithundeprüfung des Internationalen Gebrauchshunde-Verbands bei den Hundefreunden Frankenwald in Gundelsdorf.
Im Vorfeld wurde von den Hundeführern bereits ein Sachkundenachweis erbracht, den Kassier Petra Eckert von den Hundefreunden in acht Doppelstunden vorbereitet und abgenommen hatte. Alle Teilnehmer glänzten mit Höchstpunktzahlen.
Bei der Verhaltens- und Verkehrssicherheitsprüfung lernt der Hund, gegenüber Straßenverkehr (Autos, Radfahrern, Mopeds, auch Personengruppen in der Fußgängerzone, an Ampeln usw.) und Umweltreizen unbeeindruckt und unbeeinflussbar zu bleiben. Der Hund wird lebensnahen Alltagssituationen ausgesetzt, wie zum Beispiel einer zufälligen Berührung vorbeigehender Passanten, wechselndem Bodenbelag/Untergrund, lautem Radiogeräusch, umherfliegendem Papier, Joggern oder Menschen mit Stock und so weiter. Auch hier wurde von den Richterinnen die gute Vorbereitung durch die Trainer Beate Haderlein und Thomas Schneider gelobt.
In der Gehorsamkeitsprüfung
zeigen die Mensch-Hund-Teams, was sie im Laufe ihrer Ausbildung an Kommandos gelernt und gefestigt haben. In einem Parcours werden Hör- und Sichtzeichen wie "Sitz", "Platz" "Steh", "Kehrt", "Fuß" und "Hier" geprüft , ebenso wie das Ablegen des Hundes und das Abrufen. Alle Signale wurden mit und ohne Leine geprüft.
Die Teilnehmer erhielten aus den Händen der Richterin Sonja Jäger die Urkunden und Begleithundpässe und auch Landesgruppenführerin Diana Martin
schloss sich den Glückwünschen an. red