von unserem Mitarbeiter Peter Simon

Herzogenaurach — Ein absolutes Spitzenspiel steht für die Bayernliga-Basketballerinnen der TS Herzogenaurach am Samstag an. Sie treffen auf den Tabellenführer TV Marktheidenfeld. Dieser ist noch unbesiegt, weist eine Bilanz von 6:0 Siegen auf und hat sämtliche Spiele mit mindestens sechs Punkten Differenz gewinnen können. Doch die Shorthorns brauchen sich nicht verstecken, so haben sie 5:1 Siege auf der Habenseite stehen und sind bestens in Form. Zwar stehen sie momentan auf dem vierten Tabellenrang, sind aber punktgleich mit dem Tabellenzweiten aus Würzburg.
"Wir werden alles dafür tun, den Marktheidenfelderinnen das Leben so schwer wie irgend möglich zu machen. Sie stellen ein sehr starkes Kollektiv mit zusätzlichen zwei Ausnahmekönnerinnen. Wir müssen uns nicht vor ihnen verstecken, da wir bewiesen haben, dass wir auch ganz gut Basketball spielen können. Wichtig wird sein, einen guten Start zu erwischen. Es ist uns letzte Woche das erste Mal gelungen, über 40 Minuten präsent zu sein", sagte Shorthornstrainer Markus Schönmüller.
Einen zusätzlichen Reiz hat das Duell, da mit Margret Pfister ein TSH-Eigengewächs in den Reihen der Unterfränkinnen steht. 14,3 Punkte pro Spiel legt die vielseitig einsetzbare Pfister auf, die zwischenzeitlich beim Zweitligisten der TG Würzburg Erfolge gefeiert hat und nun in ihrem Alterssitz noch ein bisschen Bayernliga spielt. Dennoch beherrscht sie das runde Orangene noch immer bestens und wird den Herzogenauracherinnen aus allen Lagen zusetzen. In Eva Barthel hat Pfister eine kongeniale Partnerin, die Topscorerin der Liga mit 24,2 Punkte pro Partie ist. Zusammen bilden die beiden mit Sicherheit den stärksten One-Two-Punch der Liga.
Die restlichen Marktheidenfelderinnen bewegen sich geschickt um das dynamische Duo und nutzen die von ihnen geschaffenen Freiräume gekonnt aus.


In Bestbesetzung

Doch die TSH braucht sich nicht kleiner machen, als sie ist. Herzogenaurach wird komplett nach Unterfranken reisen und möchte die erste Mannschaft sein, welche den Gastgeberinnen eine Niederlage zufügt. Insbesondere wurde am offensiven Rhythmus gearbeitet, da die Herzogenauracher Offensive zuletzt etwas hakte.