von unserer Mitarbeiterin Gabi Arnold

Dörfles-Esbach — Jürgen Oehm steht weiterhin an der Spitze der Seniorenunion des CSU-Kreisverbands Coburg Stadt und Land. Bei der Hauptversammlung im Gasthaus Kaiser bestätigten die Mitglieder den bisherige Vorstand. Für das kommende Jahr kamen Wünsche aus der Versammlung, es sollen mehr politische Veranstaltungen in die Terminplanung aufgenommen werden.
Stellvertreterin Irmgard Titz bot Jürgen Oehm bei der Umsetzung ihre Unterstützung an. Der Vorsitzende plädierte unter anderem für flexible Rentenmodelle."Das A und O ist eine freiwillige Rente, jeder sollte selbst entscheiden, wann er in Rente gehen möchte."
Oehm informierte über infrastrukturelle Maßnahmen im Stadtgebiet, wie die Gestaltung des Brockardt-Gebiets und die Baumaßnahme auf dem Sagasser-Gelände, wo unter anderem auch ein Biomarkt und eine Drogerie angesiedelt werden sollen. Damit auch die älteren Bürger das neue Einkaufsareal gut erreichen können, hat die Seniorenunion einen Antrag bei der SÜC auf eine Bushaltestelle gestellt.
Der ehemalige Güterbahnhof, so Oehm weiter, sei seit jeher ein CSU-Thema. Eine Rahmenplanung sei erstellt, diese solle einen Anreiz für Investoren bieten.

Unterstützung signalisiert

Wieder einmal kam das Thema Max-Brose-Straße zur Sprache. Den Vorstoß von Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) auf Umbenennung der von-Schultes-Straße werde die CSU-Fraktion im Stadtrat positiv begleiten.
Oehm: "Nach jahrelangen Grabenkämpfen muss endlich Ruhe einkehren." Oehm hält nichts vom Antrag der Grünen-Fraktion, das Thema zu vertagen. "Das halte ich für die schlechteste Lösung." Die Ebene, auf der mittlerweile diskutiert werde, empfindet Oehm als "ganz schlimm."

Lebensleistung entscheidet

"Emotionen sind unangebracht. Das Thema muss versachlicht werden." Oehm hält es für richtig, die gesamte Lebensleistung von Max Brose zu würdigen. Das sei bei allen großen Firmengründern der Fall.
Der Bezirksvorsitzende Jürgen Heike schloss sich Oehms Aufführungen an. Max Brose habe unverhältnismäßig viel für die Stadt Coburg und Region getan und verdiene die Ehrung.