Das Zeltlager der Schwimmgemeinschaft (SG) Haßberge war für die 40 Kinder und Jugendlichen sowie ihre Betreuer eine erlebnisreiche und tolle Zeit. Vielleicht auch für die daheimgebliebenen Eltern, da die eine oder der andere zum ersten Mal ohne Eltern "losziehen" durfte, wie die Veranstalter mitteilen.
Die vier gemeinsamen Tage in dem Knetzgauer Gemeindeteil Westheim enthielten einige Höhepunkte, und es zeigte sich, dass vor allem in der Gruppe viele Dinge einfacher sind und zusammen mehr Spaß machen. Dieses begann bereits beim Zeltaufbau, wo jeder dem anderen zur Hand ging und die Nachtlager erfolgreich eingerichtet wurden.
Trotz einiger Regenschauer war die Stimmung am ersten Tag bestens und die Kinder amüsierten sich bei Mannschaftsspielen. Wie es sich für ein "ordentliches" Zeltlager gehört, wurde gemeinsam eine Zeltlagerfahne gemalt.
Der zweite Tag des Zeltlagers hatte viele Aktivitäten zu bieten. Die Kinder und Jugendlichen lernten einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen (in einem Zeltlager immer wichtig), sie malten Mandalas, es gab eine Schnitzeljagd und Völkerball in der Turnhalle. Als das große Lagerfeuer unter dem schönen Sternenhimmel brannte, genossen alle diese Zeltlagerstimmung.


Petersilie und Zitrone

Um eigenes Kräutersalz ging es am dritten Tag. Mit Petersilie, Zitrone und Basilikum entstand mit Hilfe eines Mörsers duftendes Salz. Danach stand das Großprojekt Floßbau an. Durch einzelne Spiele konnten die Gruppen Materialien zum Floßbau gewinnen, welches am Nachmittag zu Wasser gelassen werden sollte. Nach dem Malen von Fahnen für die einzelnen Floßbesatzungen (und dem Mittagessen als wichtige Stärkung) ging es an den Krebsenseee zum Floßbau, wobei sich hierbei noch nicht abzeichnete, wer wohl Erfolg bei der Jungfernfahrt haben sollte. Die ein oder andere Gruppe bekam so ziemlich schnell eine Abkühlung, oder die Besatzung bestand lediglich aus einem oder zwei Kindern, da ansonsten das Floß zu kentern drohte. Es war eine Riesengaudi, die allen sehr viel Spaß machte, wie die Betreuer feststellten. Dieser ereignisreiche Tag neigte sich nach dem Abendessen am Lagerfeuer bei Stockbrot und Marshmallows dem Ende entgegen.
Am letzten Tag wurde nach dem Frühstück der Zeltabbau in Angriff genommen. Durch die eifrigen Hände war dies schnell geschehen, und das gemeinsame Grillen mit den Eltern am Mittag ließ sich auch noch gut vorbereiten. red