Kirchehrenbach — Wie jedes Jahr am 24. August feierte die Pfarrei Kirchehrenbach den Schutzpatron ihrer Kirche, den heiligen Bartholomäus. Den Festgottesdienst zelebrierte in diesem Jahr Pfarrer i. R. Josef Kraus. Wie die Kirchehrenbacher das Fest des Kirchenpatrons feiern, zeuge von einer großen Verbundenheit mit der örtlichen Pfarrkirche und dem Apostel Bartholomäus, sagte Pfarrer Kraus in seiner Predigt.
Das Hochaltarbild zeige die Verklärung des Apostels Bartholomäus. Er werde dabei symbolhaft von den Engeln in den Himmel geleitet. Dabei sollen die gläubigen Christen immer, wenn sie das Altarbild der Pfarrkirche im Blick haben, mit seiner Hilfe und im Vertrauen auf ihn ihr Leben gestalten. Sein Vorbild soll auch für das Leben Richtschnur sein.

Schwäche zeigen ist erlaubt

Die Apostel haben ebenfalls in ihrem Leben Schwäche gezeigt, aber trotzdem habe Jesus ihnen seine Kirche anvertraut. Auch Christen seien immer wieder aufgefordert, sich trotz mancher Schwierigkeiten an Jesu Botschaft zu orientieren und unseren Glauben weiterzutragen. Wichtig sei, dass man sich immer wieder in seinem Namen versammle und in der Feier der Eucharistie Kraft hole für den Glauben und das Leben als Christen. Nach dem Gottesdienst wurde in einer Prozession das Allerheiligste in einer kostbaren Monstranz durch den mit Fähnchen geschmückten Ort getragen.
Vier Feuerwehrleute trugen zu Ehren des Schutzpatrons eine prächtig geschmückte Statue des Heiligen mit. Begleitet wurde das Allerheiligste von Honora-tionen des Ortes, den Fahnenabordnungen der Vereine, den Kommunionkinder und den Trachtenfrauen und Gläubigen. Mit "Te Deum .." und dem eucharistischen Segen endete der kirchliche Festtag. red