Zur Jahresabschlussveranstaltung trafen sich die Schulweghelfer von Lichtenfels und Schney auf Einladung der Stadt in der Gaststätte "Juraschenke" in Oberlangheim, um mit Alfons Hrubesch, dem Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht, noch einmal auf das vergangene Jahr zurückzublicken und langjährige Schulweghelfer zu verabschieden.


Bei Wind und Wetter draußen

Alfons Hrubesch dankte den zahlreich erschienenen Schulweghelfern, in der überwiegenden Mehrzahl Frauen, im Namen der Kreisverkehrswacht für ihren Dienst zum Wohle der Schüler. Es sei ihr Verdienst, dass es seit Einführung der Schulweghelfer vor 34 Jahren keinen einzigen Unfall an den gesicherten Übergängen gegeben habe. Die über 800 im Landkreis tätigen Schulweghelfer, davon etwa 100 in Lichtenfels und Schney, hätten bei Wind und Wetter zusammen viele Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.
Verteilt auf viele Schultern komme trotzdem auf den Einzelnen nicht übermäßig viel Arbeit zu. Hrubesch freute sich besonders, dass sich auch in diesem Jahr wieder einige neue Schulweghelfer in Schney und Lichtenfels bereit erklärt haben, mitzuhelfen, die Schüler sicher über die Straßen zu bringen. Er würdigte vor allem die Gruppenleiterinnen Hedwig Träger, Yvonne Nowotny und Diana Nützel, die die Schulwegdienste in Lichtenfels, Schney und in der Langheimer Straße in Lichtenfels koordinieren. Einen herzlichen Dank richtete er auch an die Polizei für die gute Zusammenarbeit und an die Stadt für die große Unterstützung.
Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD) bedankte sich sowohl bei den Schulweghelfern als auch bei Alfons Hrubesch für das große Engagement und lud alle auf Kosten der Stadt zu einem gemeinsamen Essen ein. Polizeiinspektionsleiter Willibert Lankes hob anhand einer bemerkenswerten Geschichte die Wichtigkeit von Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl hervor, zwei Tugenden, die auch die ehrenamtlich tätigen Schulweghelfer auszeichnen würden.


Bayerwald und Berlin

Alfons Hrubesch verwies darauf, dass bei einer eindrucksvollen Tagesfahrt in den Bayerischen Wald sowie einer Mehrtagesfahrt nach Berlin auch die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen sei. Im kommenden Jahr steht neben einer Tagesfahrt eine Vier-Tage-Reise zum Gardasee auf dem Programm. Zum Schluss musste sich Alfons Hrubesch von sechs Schulweghelferinnen und einem Schulweghelfer verabschieden, die viele Jahre lang den Schulwegdienst versahen und dankte ihnen für die gewissenhafte Erfüllung ihrer Aufgabe. Ein besonderer Dank galt Josefine Herold und Kerstin Scholz sowie Michaela Gernlein, jeweils aus Lichtenfels, die 20 Jahre beziehungsweise 17 Jahre lang diesen verantwortungsvollen Dienst verrichteten. Nach mehreren Jahren gaben auch die Schneyer Mandy Wittmann, Sonja Hofmann, Petra Haas und Michael Holzmann den Schulwegdienst auf.