Redwitz an der Rodach — Ehrungen langjähriger Mitglieder und der Rückblick auf ein erfolgreiches Schießjahr bestimmten die Jahresversammlung der Schützengesellschaft. Im Schützenheim bezifferte erster Schützenmeister Reinhold Göhl die Mitgliederzahl mit 154. Damit habe die Schützengesellschaft innerhalb von zehn Jahren 20 Mitglieder verloren, stellte der Schützenmeister fest. Daher sollte versucht werden, den Mitgliederstand wieder zu steigern oder zumindest zu stabilisieren. Dabei habe die Schüler- und Jugendarbeit oberste Priorität, forderte Göhl. Durch intensive Jugendarbeit wurden bei den Schießsportveranstaltungen auf Gau-, Bezirks- und Landesebene beachtliche Erfolge erzielt. Die 1.Mannschaft Luftgewehr Freihand schießt auch weiterhin in der Gauliga.
Vorausblickend auf die Generalversammlung am 31. Oktober mit Neuwahlen bat er die Schützengesellschaft zu bedenken, wer in Zukunft die Geschicke des Vereins lenken werde. Einige Posten stehen zur Disposition. "Ich glaube, es ist an der Zeit, die Geschicke der Gesellschaft in jüngere Hände zu geben", befand Göhl. Einen Generationenwechsel sah er als unausweichlich an. Als nach wie vor sein vorrangiges Bestreben nannte der Schützenmeister die Modernisierung der Luftgewehr-Schießanlagen, verbunden mit der Anschaffung elektronischer Trefferanzeigen. Durch eine visuelle Anlage mit Beamer und Leinwand seien die Zuschauer im Gastraum immer aktuell dabei.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Gudrun Gärtner, Hubert Weißbach und Kerstin Schmidt geehrt; für 40 Jahre Waltraud Baderschneider, Hanne Hennig, Edith Göhl, Christel Thaler, Helga Klose, Manfred Friedrich, Werner Friedrich, Thomas Müller, Helmut Illmann, Bernd Liedel und Georg Münzel; für 50 Jahre Otto Poperl, Karl Kohles, Harald Gick, Alfred Thaler, Klaus Gärtner und Michael Münzel; für 50 Jahre im Deutschen Schützenbund Erwin Kalb; für 60 Jahre Adolf Spanagel. Thomas Micheel