Bamberg — "Das geplante Ankunfts- und Rückführungszentrum kann die Konversion, mit Gewinnung von zusätzlichem Wohnraum in Bamberg, nach vorne bringen und Flüchtlingen gleichzeitig eine menschenwürdige Unterkunft bieten." Diese Ansicht vertritt der SPD-Kreisverband Bamberg Stadt in einer Pressemitteilung.
Die Einrichtung auf dem ehemaligen Kasernengelände werde Bayern und auch allen bayerischen Kommunen helfen, die Flüchtlingsproblematik zu verbessern und allen Flüchtlingen, ob mit oder ohne Aussicht auf ein Bleiberecht, humanitäre Hilfe leisten, so die SPD. "Auch Flüchtlinge mit einer geringen Aussicht auf ein Bleiberecht benötigen unsere Unterstützung und die Aussicht auf ein Bleibe recht darf nicht der Maßstab für eine Standortfrage sein", betont der SPD-Kreisvorsitzende Felix Holland. Die Unterkünfte in Bamberg seien sicherlich nicht dafür geeignet, Balkanflüchtlinge von einer Einreise abzuschrecken. Dies sei auch nicht das Ziel.
"Sicherlich lösen Ankunfts- und Rückführungszentren die Zuwanderung und die Flüchtlingsproblematik nicht langfristig. Was die Menschen, die zu uns kommen, brauchen, ist eine zweiter Weg zum bestehenden Asylrecht. Dieser zweite Weg kann nur ein Einwanderungsgesetz sein, weil es den Druck auf die bayerischen Städte und Gemeinden verringern wird", fordert Holland. red