Bei ihrer großen Glückstour haben die Schornsteinfeger Harald und Florian Will aus Maierhof im Edeka-Markt in Neuenmarkt und im Rewe-Markt in Himmelkron 1200 Euro gesammelt. Der Erlös kommt wie in jedem Jahr dem Verein "Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" zugute.
Bei der Glückstour konnten Passanten für zwei Euro am Glücksrad drehen und gewannen automatisch einen Weihnachtsstern. Wenn das Glücksrad auf dem goldenen Feld stoppte, gab es einen Rauchmelder gratis. "Aber viele Leute wollten gar nicht am Glücksrad drehen, sondern spendeten einfach so", zog Harald Will Bilanz und freute sich über jeden Euro. Die Schornsteinfeger runden alljährlich die Summe auf.


Initiator lebt nicht mehr

Die Sammelaktion geht auf eine Initiative von Jürgen Stricker zurück, einem Schornsteinfegerkollegen aus der Großrehmühle. Strickers Tochter litt im Kindesalter an Leukämie.
"Damals hat Jürgen Stricker den Verein gegründet, um seiner Tochter zu helfen", sagt Will. "Es ging darum, die Forschung zu finanzieren, die Heilungschancen zu steigern", erklärt Will.
Inzwischen sind rund 7000 Schornsteinfegerbetriebe - von insgesamt 8000 Kehrbezirken in Deutschland - bei dem Verein "Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" Mitglied. Jeder macht seine eigenen Aktionen. Allerdings können weder Jürgen Stricker noch seine Tochter die alljährliche Sammelaktion erleben. Beide sind an Krebs verstorben.
Seit seiner Gründung hat der Verein "Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern" mehr als eine Million Euro eingenommen. Und jeder Euro kommt dem Vereinszweck zugute.