Schönbrunn — Die Bauleitplanung - zu ihr gehören der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan - ist ein Instrumentarium zur Gestaltung der Bodennutzung in einer Gemeinde und hat damit die Aufgabe, die bauliche und sonstige Nutzung von Grundstücken in einer Gemeinde vorzubereiten und zu leiten. Auf Wunsch des Gemeinderates von Schönbrunn untersuchte die Verwaltung mit dem Bauausschuss alle Gemeindeteile nach verfügbarem Bauland.
Wie Bürgermeister Georg Hollet (BBL) in einer der jüngsten Sitzungen berichtete, sind in der Gemeinde Schönbrunn in allen Ortsteilen noch Flächen für den Wohnungsbau vorhanden. Die Bürger wurden im Mitteilungsblatt und im Internet über die vorhandenen Baulücken informiert. Nur in Grub ist es wegen der Flurneuordnung und Aufteilung der Grundstücke derzeit nicht möglich.
Für die Bereitstellung von Bauland in den Ortsteilen Halbersdorf, Zettmannsdorf und Oberneuses gab es noch keine Nachfragen in der Verwaltung, so der Bürgermeister. Für den Ortsteil Steinsdorf haben sich gleich vier Interessenten gemeldet. Eine Anfrage über Baumöglichkeiten gab es in Niederndorf.
Für eine Teilfläche des Bebauungsplanes "Bremi II" nördlich der vorhandenen Bebauung an der Gemeindeverbindungsstraße Schönbrunn-Grub ist die Erschließung bis Mitte 2017 abgeschlossen. Es haben sich schon einige Interessenten gemeldet.
Aufgrund der guten Infrastruktur (Kindergarten, Grundschule), bietet es sich für berufstätige Eltern mit Kleinkindern an, so Bürgermeister Hollet, in der Gemeinde Schönbrunn zu bauen bzw. einen Wohnsitz zu nehmen.