Bad Rodach — Patienten haben viele Fragen rund um Knie- und Hüftgelenke. Wie kann ich meine Gelenke gesund erhalten? Wann ist eine Operation notwendig und sinnvoll? Wie geht es danach weiter? Am Dienstag kamen rund 150 Interessierte in den Veranstaltungssaal des Medical-Park Bad Rodach zum neu konzipierten "Bad Rodacher Gelenktrainingsmodul Teil I - Fit zur Operation und zurück in den Alltag!". Im Rahmen eines interaktiven Vortrages stellte Chefarzt Dr. Hans-Jürgen Mees, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie Methoden zur Prävention, Rehabilitation und Nachbehandlung von Gelenkerkrankungen der unteren Extremität vor. Er erklärte, was Arthrose ist und wann man ein Kunstgelenk braucht. Außerdem wurden die verschiedenen Arten von Kunstgelenken vorgestellt.
Besonderer Schwerpunkt wurde auf die Nachbehandlung gelegt: Was kann und darf man mit einem Kunstgelenk in Alltag, Sport und Beruf wieder tun und was sollte man möglichst vermeiden. Betroffene Arthrosepatienten, die kurz vor der Implantation eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenkes stehen, profitierten laut Pressemitteilung von der Veranstaltung ebenso wie Patienten, die sich nach einer entsprechenden Operation zur stationären Rehabilitation im Medical-Park Bad Rodach befanden. Ein weiterer Schwerpunkt war die frühzeitige Prävention von Arthrose an Hüft- und Kniegelenken, die teilweise schon im Säuglingsalter beginnen sollte.
Nach dem Vortrag erhielten die Gäste die Möglichkeit, den großzügigen Therapiebereich mit modernsten Therapiegeräten anzusehen und praktische Übungen durchzuführen. Dabei wurde den Teilnehmern neben der aktiven Teilnahme an einer kleinen Gangschule und am Gerätetraining auch die Präsentation eines Anti-Schwerkraft-Laufbands ("Alter-G") angeboten, welches Patienten nach Operationen, die Teilbelastungen einhalten müssen, ganz neue Möglichkeiten bietet. Eine Fortführung der Veranstaltung ist geplant. red