Mainroth — Auf ein arbeitsreiches Jahr konnte die Jagdgenossenschaft bei ihrer Jahresversammlung zurückblicken. In seinem Bericht wies Vorsitzender Gabriel Vonbrunn auf drei Vorstandssitzungen hin, in denen Fuhrenbau und die Anschaffung von Geräten im Mittelpunkt standen. Es wurde im letzten Jahr die Seilwinde überprüft, mit einem neuen Seil versehen und instandgesetzt. Des Weiteren wurde ein Wegepflegegerät angeschafft. Am Pflasterweg Großer Graben-Richtung Tiefbrunnen wurde in Eigenleistung eine sogenannte Trompete angepflastert. Auf der Eltschigfuhre und den Fuhren zum Großen Graben wurde Splitt aufgebracht und das Dachprofil erneuert. Für den Erhalt der Fuhren wurde also viel investiert und es sei nicht zu verstehen, dass die Stadt und das Flurbereinigungsamt einige neue Fuhren nicht in das Wegenetz für ausgebaute öffentliche Feld- und Waldwege aufnehmen wolle.
Mit Ausblick auf das kommende Jahr teilte Gabriel Vonbrunn weiter mit, dass die Fuhre am Zieglersweiher mit Splitt ausgebessert werden soll. Wildschäden sind im vergangenen Jahr keine gemeldet worden. Schriftführerin Marianne Fiedler verlas das Protokoll. Schatzmeister Dietmar Linke konnte trotz der hohen Investitionen von einem soliden Kassenbestand berichten.
Da weitere Sanierungsarbeiten von Fluren und Wegen in Angriff genommen werden sollen, beantragte Vonbrunn, den Jagdpachtschilling nicht auszuzahlen. Dies wurde von der Versammlung einstimmig befürwortet. Jagdgenossen, die ihren Anteil ausbezahlt haben wollen, müssten einen schriftlichen Antrag mit Flächennachweis beim Jagdvorsteher stellen. Sie bekämen dann ihren Anteil nach Abzug von 15 Prozent Bearbeitungsgebühr ausbezahlt. rdi