Lichtenfels/Ebersdorf — Mit einem Benefizschießen für Kleinkaliber und Sportpistole leisteten acht Vereine aus dem Gau Oberfranken Nord solidarische Unterstützung für die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft Lichtenfels. Denn den Mitgliedern des Lichtenfelser Schützenvereins war zum Ende des Jahres ihr uriges Sportheim am Burgberg gekündigt worden.


Kultur erhalten

"Die Idee der Schützengesellschaft (SG) Ebersdorf, dem Traditionsverein zu helfen, stieß auch bei den Mitgliedern der Rödentaler Schützengesellschaft auf offene Ohren", erklärte der Schriftführer der SG Ebersdorf, Georg Klug, sodass auf den Ständen der SG Ebersdorf ein Benefizschießen durchgeführt wurde. Mit diesem Wettbewerb, der bisher einmalig im Schützengau ist, leisteten die Teilnehmer auch einen aktiven Beitrag, um die Schützenkultur in Oberfranken zu erhalten.
37 Schützinnen und Schützen gingen an den Start. Am Ende der Veranstaltung konnte Torsten Spickmann, Oberschützenmeister der SG Ebersdorf, im Beisein des Vorsitzenden der SG Rödental, Herbert Krug, den Reingewinn von 525 Euro an Patrick Erhardt, den Schützenmeister der Zimmerstutzen- Schützengesellschaft Lichtenfels, übergeben. Dieser Betrag soll den Mitgliedern bei der Suche oder der Realisierung neuer Vereinsräume eine erste finanzielle Unterstützung sein.
"Unsere Schützendamen hatten Tränen in den Augen, als sie von der unbürokratischen Unterstützung erfuhren", erzählte Patrick Erhardt und zeigte sich beeindruckt von der Solidarität und Unterstützung der Mitglieder aus den umliegenden Vereinen. Er dankte für die Idee und das Engagement, das mache den Lichtenfelser Mitgliedern Mut.
Die Verantwortlichen zeigten sich mit der Resonanz zufrieden. Leistungsschützen traten genauso an wie Anfänger oder Senioren. Etwa sechs Wochen dauerte die Vorbereitungszeit für dieses Benefizschießen, bei dem es zahlreiche attraktive Sachpreise, die für den guten Zweck gespendet wurden, zu gewinnen gab. Des Weiteren wurden auf die beiden Meisterwertungen an die drei Erstplatzierten Pokale vergeben. "Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen", so das sportliche Resümee von Torsten Spickmann. ake