von unserem Mitarbeiter Gerold Snater

Königsberg — Ein besinnliches Chorkonzert präsentierte Martin Scherer mit seinem Projektchor am Sonntag in Königsberg.


Einige gute Zutaten reichen aus

Man nehme ein Gruppe junger sangesfreudiger Mädchen und Frauen, lasse diese von einer guten Pianistin begleiten, einem erfahrenen und schwungvollen Chorleiter dirigieren und gebe ihnen das vom Dirigenten selbst verfasste Notenmaterial an die Hand. Diese schon gute Mischung würze man noch mit einigen fein dosierten instrumentalen Zugaben und einer hervorragenden Akustik eines Gotteshauses. Das Ganze kredenze man zum Schluss einem aufnahmebereiten Publikum. Diese Mischung führt zum Erfolg.


Gelungene Mischung

Und diese Mischung kredenzte Martin Scherer am Sonntagnachmittag seinem Publikum in Königsberg in der Marienkirche. Dieses war äußerst aufnahmebereit und dankbar für die schönen Lieder aus seiner Feder. Lieder mit rein geistlichen, aber auch solche mit weltlichen Inhalten. Die Zuhörer freuten sich auch über die jungen Stimmen der Sängerinnen des Projektchors. Sei es als Gesamtchor oder bei den Solostücken, die von einzelnen Mitgliedern des Chores und von Martin Scherer selbst dargeboten wurden.


Instrumentale i-Tüpfelchen

Schön waren zudem die instrumentalen Zwischenspiele, die die Musikschüler von Martin Scherer mit der Flöte oder der Gitarre vortrugen. Das alles führte eindrucksvoll vor Augen, welche Einheit bei dem Projektchor mit Martin Scherer an der Spitze und der die Liedvorträge einfühlsam begleitenden Petra Schlosser am Klavier herrschte. Dieses Weihnachtskonzert passte, wie in Königsberg deutlich wurde, genau in die Weihnachtszeit und holte die zahlreichen Zuhörer für rund eineinhalb Stunden heraus aus der Hektik der Vorweihnachtszeit.