von unserem Mitarbeiter Edwin Meißinger

Coburg — Das Wasser-Matsch-Gerät am Cortendorfer Spielplatz war am Einweihungstag stark frequentiert. Und die Schaukel bestand sogar den Härtetest. Der Leiter des Grünflächenamts, Bernhard Ledermann, und Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber bewiesen Mut, nahmen Platz und schwangen sich in luftige Höhen.
Auf dem Cortendorfer Spielplatz gibt es jetzt auch eine Seilbahn, eine Vogelnestschaukel, einen Sechs-Eck-Turm mit Wendelrutsche, einen Tibet-Steg, Kletterwände und einen Netzaufstieg. Darüber hinaus können sich die ganz kleinen Besucher auf einem Spiel- und Klettergerät, einer Elefantenfamilie mit Krabbelröhre und Rutsche vergnügen. Und für die Größeren gibt es einen Bolzplatz und eine Streetballanlage. Eine Tischtennisplatte soll noch aufgestellt werden. Damit erfüllte man auch einen Wunsch der Jungen und Mädchen der Wirtschaftsschule, die schon Spendengelder gesammelt haben.
Bei der offiziellen Eröffnung des Cortendorfer Spielplatzes betonte Zweite Bürgemeisterin Birgit Weber: "Hier ist immer was los. Ich kenne das aus eigener Anschauung. Unter den Bäumen ist es im Sommer wirklich schön." Sie dankte dem Grünflächenamt und dem Bürgerverein Cortendorf für deren hohes Engagement.


Spielen und Chillen

Der Bürgerverein hatte sich stark für den Erhalt und die Gestaltung des Spielplatzes eingesetzt. Harry Wolf, Friederike Bock und Werner Bock dankten der Stadt Coburg für die Installation der Geräte. Viele Kinder und auch Jugendliche würden die Fläche zum Spielen und Chillen in Anspruch nehmen.
Hier hakte eine Mutter ein mit der Bitte an die Wirtschaftsschule, darauf zu achten, dass keine Zigarettenstummel auf den Boden geworfen werden. Ralf Gutgesell wies darauf hin, dass in den Pausen die Aufsicht sehr darauf achte, dass auf dem Spielplatz nicht geraucht wird. Er versprach jedoch, das Anliegen an die Schüler weiterzugeben, damit auch nach dem Unterricht oder in der Freizeit keine Zigarettenkippen im Sand oder Rasen landeten.
Der Spielplatz bietet neben den gerne genutzten Spielgeräten auch Sitzbänke und Picknicktische, an denen Eltern oder Großeltern sich entspannen und die ein oder andere Tasse Kaffee trinken können.
Christiane Zinoni-Peschel vom Grünflächenamt teilte mit, dass für diese Anlage samt Aufbau etwa 35 000 Euro investiert wurden. Alleine die Gerätschaften kosteten 27 500 Euro. Ihr Kollege Peter Klier hob hervor, dass die Geräte regelmäßig gewartet und repariert werden.
Da der Spielplatz offiziell für Kinder und Jugendliche von 0 bis 18 Jahren freigegeben sei, müssten die Geräte auch Erwachsene ohne Probleme aushalten. Und Bernhard Ledermann und Birgit Weber machten auf der Schaukel sogleich den Praxistest ...