Bamberg — Ob einzelne Münzen, Knochen oder ganze Gemäuer: Archäologische Funde erschließen uns die Zeit, in der unsere Vorfahren gelebt haben. Doch damit ein Fund möglichst viele Informationen preisgibt, muss er fachgerecht behandelt werden. Einen Einblick in diese Arbeit können Interessierte vom 7. bis 10. September bei der Archäologischen Sommerakademie an der Universität Bamberg erhalten.
Für Laien, Ehrenamtliche sowie Schüler ab 14 Jahren gibt es neben Vorträgen täglich einen Workshop, in dem sie selbst tätig werden können.
So führt die Bamberger Archäologin Britta Ziegler am 8. September in den Umgang mit einem Tachymeter ein. Dieses spezielle Messinstrument wird verwendet, um den Ort eines Fundes und seine Position im Gelände exakt zu dokumentieren.

Kostenfreier Vortrag

Neben digitaler Vermessung stehen bei der Sommerakademie auch historische Archivforschung oder die Ansprache neuzeitlicher Keramik auf dem Programm.
Zudem erhalten die Teilnehmenden Informationen über die Möglichkeiten der ehrenamtlichen Betätigung in der Bodendenkmalpflege. Ein öffentlicher, kostenfreier Abendvortrag des Bayerischen Landeskonservators Sebastian Sommer am Dienstagabend ergänzt das Programm. Dieser beginnt am 8. September um 18 Uhr im Raum KR12/02.18, Am Kranen 12.
Zum Abschluss der Sommerakademie findet am Freitag, den 11. September, eine Exkursion zum Burgenwinkel Haßberge statt. Dort besichtigen die Teilnehmenden unter anderem die Ruinen Rotenhan, Lichtenstein und Altenstein sowie die Ruine Königsberg (Bayern). Anfragen und Informationen unter britta.ziegler@uni-bamberg.de. red